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Waldschutz

Schäden rechtzeitig abwenden

Abgebrochener Baumstamm Neues Fenster: Bild - Waldschaden - vergrößern © MLUL

Waldschutz heißt, auf Grundlage einer flächendeckenden Überwachung das Auftreten von Schadfaktoren im Wald festzustellen und eine Prognose über mögliche Schadverläufe zu erstellen. Diese Informationen sind Grundlage für Maßnahmen zur Abwehr von biotischen und abiotischen Schäden. Sie werden in der Saison monatlich aktualisiert und den Waldbesitzern unter dem Link "Waldschutz aktuell" zur Verfügung gestellt.

Biotische Schäden

Biotische Schäden sind Waldschäden die durch Lebewesen entstehen. Dazu gehören unter anderem Insekten, Säugetiere wie Wild oder Mäuse und Pilze.

Abiotische Schäden

Abiotische Schäden sind Waldschäden die durch die unbelebte Umwelt entstehen, etwa durch Temperatur, Wasser, Licht, chemische und mechanische Faktoren. Dazu gehören unter anderem Waldbrände, Windwurf, Windbruch und Dürreschäden.

Vorbeugender Waldbrandschutz

Brandenburg ist bundesweit das Land mit der höchsten Waldbrandgefährdung. Für die Landesforstverwaltung ist der vorbeugende Waldbrandschutz daher eine wichtige Aufgabe.

 

Weiterführende Beiträge:

  • Zahl der Waldbrände 2016 vergleichsweise gering

    2016 sind Anzahl und Fläche der Waldbrände zurückgegangen

    Neues Fenster: Bild -  - vergrößern © Katrin Lindner

    Vorbeugung und Waldbrandüberwachung gehören in Brandenburg zu den wesentlichen Aufgaben der Forstverwaltung. In unserem Land ist die Gefahr für Waldbrände genauso hoch wie in Südeuropa. Schuld ist neben dem Klima und den leichten Sandböden auch die aktuelle Baumartenverteilung mit 72 Prozent Kiefer.

  • Waldbrandgefahr im Land Brandenburg

    Aktuelle Waldbrandgefahrenstufen

    Waldbrandgefahrenstufen Neues Fenster: Bild - Waldbrandgefahrenstufen - vergrößern © MLUL

    Die Waldbrandgefahr ist vor allem von der Witterung und der Vegetation abhängig. Der Deutsche Wetterdienst errechnet an Hand dieser Werte den sogenannten Waldbrandgefahrenindex (WBI) und leitet daraus die Waldbrandgefahrenstufen 1-5 ab. In der Zeit vom 1.3. bis 30.9. kann man sich über die aktuellen Gefahrenstufen im Internet informieren.

  • Der Eichenprozessionsspinner (EPS) 2017

    Maßnahmen zum Pflanzen- oder Gesundheitsschutz

    Neues Fenster: Bild - Raupen des Eichenprozessionsspinners - vergrößern © LFE; Dr. Katrin Möller

    Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ist mit chemisch oder biologisch wirksamen Mitteln oder auf mechanischen Weg möglich. Je nach Hauptzielrichtung der Bekämpfung ist dabei in Pflanzenschutzmaßnahmen oder Maßnahmen zum Gesundheitsschutz zu unterscheiden. Mehr Informationen finden Sie hier:

Externe Links

BaumschutzmonosäulenBaumschutzmonosäulen © MIL

Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB)


Publikationen

Flyer Waldbrandschutz in Brandenburg © MLUL / LFB

Kontakt

Referat 34 - Wald und Forstwirtschaft
Martina Heinitz
E-Mail an Martina Heinitz

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