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Waldzustandsbericht 2010

Der Waldzustand in den Ländern Berlin und Brandenburg

Deckblatt Waldzustandsbericht 2010 Neues Fenster: Bild - WSE-Bericht 2010 Berlin und Brandenburg - vergrößern Deckblattfoto © MIL

Wälder unterliegen einem steten Wandel, der durch Umweltfaktoren gesteuert wird. Erreichen diese Faktoren extreme Größen, sind Wälder gefährdet. Diese Risiken und Gefahren rechtzeitig zu erkennen und ggf. Gegenmaßnahmen zu ergreifen, ist seit mehr als 25 Jahren Aufgabe des Forstlichen Umweltmonitorings.

Der Waldzustand als Teil des forstlichen Monitorings

In seinen Anfängen war das forstliche Monitoring darauf ausgerichtet, Waldschäden flächenrepräsentativ über den Kronenzustand von Einzelbäumen zu erfassen. In Brandenburg erfolgt die Erhebung seit 1991. Im Laufe der Jahre haben sich jedoch die Risikofaktoren und die Belastungssituation der Wälder verändert. Neue Fragestellungen wie z.B. der Einfluss der Klimaänderungen und die Kohlenstoffbindung der Wälder spielen zukünftig eine entscheidende Rolle.

Gemeinsam mit Berlin

Seit 2002 arbeiten die Forstverwaltungen der Länder auf diesem Gebiet eng zusammen. Die jährliche Erhebung des Waldzustandes und die Veröffentlichung des Berichtes erfolgt gemeinsam mit Berlin. Der Bericht wurde 2010 erstmalig auf der Grünen Woche durch Ministerin Jutta Lieske und Berlins Staatssekretärin Maria Krautzberger vorgestellt.

Hauptergebnisse 2010

Ein ähnlich guter Waldzustand wie 2010 war in Brandenburg zuletzt zwischen 1998 und 2001 zu verzeichnen.

Etwa zwei Drittel der Kiefernbestände sind ohne sichtbare Schäden. Nur vie Prozent zeigen deutlich geschädigte Kronen.

Die am stärksten geschädigte Baumart in Brandenburg war auch 2010 wieder die Eiche. Gegenüber 2009 nahm der Anteil ohne sichtbare Schäden weiter ab und liegt jetzt bei dreiundzwanzig Prozent.

 

Publikation

Waldzustandsbericht 2010 für Berlin und Brandenburg [PDF 699,3 KB]