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Düngung

Gesetz vom Minimum

Testfeld Duengung Neues Fenster: Bild - Testfeld Düngung - vergrößern © MLUL

Die Düngung ist eine der ältesten Maßnahmen im Acker- und Pflanzenbau. Ohne Detailkenntnis nutzten die Bauern bereits in früheren Jahrhunderten die ertragssteigernde Wirkung von Nährstoffgaben. Ständiger Pflanzenbau auf gleicher Fläche war schon immer von der Rückführung bzw. dem Ersatz der entzogenen Nährstoffe abhängig.

Mineralstofflehre

Zunächst erfolgte die Düngung vorwiegend mit organischen Düngestoffen, das heißt fast ausschließlich mit den wirtschaftseigenen Düngern wie Jauche und Stalldung. Bei anorganischen Düngern wurde zuerst die Düngewirkung von Aschen und Kreiden genutzt. SPRENGEL und LIEBIG gehörten zu den Ersten, die mit der Mineralstofflehre neuen Boden betraten. Sehr bekannt sind das Gesetz vom Minimum und die Liebig-Tonne, die Wachstumsfaktoren bildhaft in einen Zusammenhang stellt.

Landmaschine mit Düngebehälter bei sofortiger Einarbeitung in den BodenSofortige Einarbeitung © MLUL

Erfolgreich mit bedarfsgerechter Düngung 

Heute gehört die bedarfsgerechte Düngung zu den wirkungsvollsten Maßnahmen eines erfolgreichen Acker- und Pflanzenbaus. Bei der Anwendung organischer und mineralischer Düngemittel sind jedoch nicht nur Fragen nach Ertragssteigerung und ökonomisch effektivem Düngereinsatz von Interesse, sondern gleichermaßen auch die Aspekte der Umweltverträglichkeit zu beachten.

Selbst- und Öffentliche Kontrolle

Der gesamte Prozess zur Erzeugung pflanzlicher Produkte unterliegt in starkem Maße der Selbstkontrolle der landwirtschaftlichen Unternehmen und der öffentlichen Kontrolle nach Bundes-, Landes- und EU-Recht (Cross Compliance).

 

Weiterführende Beiträge:

  • Berechnung der mit Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft aufgebrachten Stickstoffmengen

    Kalkulationstabelle zur Kontrolle der Obergrenze

    Stickstoffberechnung Neues Fenster: Bild - Stickstoffberechnung - vergrößern © MIL

    Im Regelfall dürfen auf den bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen im Durchschnitt eines Betriebes nur maximal 170 kg N/ha aus tierischen Wirtschaftsdüngern ausgebracht werden. Mit der bereitgestellten Kalkulationstabelle können Sie für Ihren Betrieb berechnen, wie viel kg Stickstoff aus Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft in Ihrem Betrieb anfallen.

Aktuelles

Deckblatt Informationsbroschüre "Die neue Düngeverordnung" © BLE

Bundesinformationszentrum für Landwirtschaft (BZL) in der BLE




Externe Links


Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)


Kontakt

Referat 32 - Direktzahlung, Acker- und Pflanzenbau, Agrarumweltmaßnahmen, ökologischer Landbau
Irene Kirchner
E-Mail an Irene Kirchner
Tel.: 0331-866-7620
Fax: 0331-866-7603


Elke Höffler
E-Mail an Elke Höffler
Tel.: 0331-866-7691
Fax: 0331-866-7603