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Nachhaltige Entwicklung

Nationaler und internationaler Rahmen

Eine nachhaltige Politik soll unsere natürlichen Lebensgrundlagen bewahren und die Lebenschancen gerecht verteilen. Sie macht unsere Gesellschaft zukunftsfähig. Im Lichte der Erkenntnisse über fortschreitende Klimaveränderungen, sich verknappende natürlicher Ressourcen und nicht erneuerbarer Energiequellen, sich abnehmender biologischer Vielfalt, weltweiter Flüchtlingsströme, wachsender Ungleichheit bei Vermögen und Bildungschancen sind diese Ziele aktueller denn je.

Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung wurde bereits im Jahr 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro formuliert. Auf EU-und Bundesebene wurden mit der Göteborger Strategie der EU für nachhaltige Entwicklung sowie mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie die Prinzipien der Nachhaltigen Entwicklung als Leitlinien des politischen Handelns festgeschrieben. Sie weisen auch der regionalen Ebene, das heißt den Bundesländern, besondere Verantwortung und Gestaltungsräume zu. Mit der Verabschiedung der Agenda 2030 durch die Staats- und Regierungschefs der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen am 25. September 2015 wurden die sogenannten Millenniumsentwicklungsziele abgelöst und ein neues Paradigma nachhaltiger Entwicklung angestoßen: Die Agenda 2030 löst sich von der Einteilung in „Geber“ und „Nehmer“ und etabliert einen Gedanken der gemeinsamen Verantwortung für Menschen und Planeten. Die Sustainable Development Goals (SDGs) bilden das Herzstück der Agenda-2030. Sie sind seit dem 1. Januar 2016 für die kommenden 15 Jahre gültig.

Nachhaltigkeitspolitik in Brandenburg

Nachhaltigkeit ist eine Querschnittsaufgabe aller Politikbereiche. Dieser Grundsatz bestimmt seit langem die Arbeit der Regierungskoalitionen. In diesem Sinne hat die Landesregierung im April 2014 eine Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg verabschiedet. Ihr war ein umfangreicher Partizipationsprozess vorausgegangen. Darin spielte der wissenschaftliche "Beirat für Nachhaltige Entwicklung" beim Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (heute: Ministerium für Ländliche Entwickung, Umwelt und Landwirtschaft) als beratendes Gremium eine herausragende Rolle.

Für eine Nachhaltige Entwicklung ist aber auch entscheidend, was konkret vor Ort in den Kommunen geleistet wird. Dazu unterstützt die Landesregierung lokale und regionale Akteure wie z. B. Lokale Agenda 21 Initiativen, die sich für eine Nachhaltige Entwicklung in ihrer Region engagieren und arbeitet in enger Kooperation mit den verschiedensten Akteuren am Landesaktionsplan "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE).

Letzte Aktualisierung: 07.10.2016

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Kontakt:

MLUL, Abteilung Umwelt,
Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Beauftragter für Nachhaltigkeit
Herr Karl-Heinrich von Bothmer
Tel.: 0331/ 866-7266
Fax: 0331/ 27548-7266
E-Mail an: K.-H. von Bothmer