MLUL

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Naturschutz und Landschaftspflege


 

 
 

Brandenburgs größter Reichtum sind seine Landschaften. Gerade in einem Flächenland, das mit seiner reichen Naturausstattung besondere Verantwortung für den Erhalt von Lebensräumen und den Schutz wertvoller Tier- und Pflanzenarten hat, sind Naturschutz und Landschaftspflege von zentraler Bedeutung. So sind Naturschutz und Landnutzung zwei Seiten einer Medaille. Ein wichtiges Anliegen ist, Landnutzer, vor allem Landwirte und Forstleute, als Partner für den Erhalt schutzwürdiger Lebensräume und bei der Sicherung der Artenvielfalt einzubinden. Im Bereich der Förderung ist der Naturschutz eng mit der Agrarförderung verzahnt. Auf Grund seiner Lage hat Brandenburg im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 besondere Verantwortung für die kontinentale Region und für eine Vielzahl von Rast- und Brutvögeln in Deutschland.

Zum Konzept des Flächenschutzes gehören Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete, die häufig innerhalb der Grenzen der 15 Nationalen Naturlandschaften liegen, unter deren Dach ein Nationalpark, drei Biosphärenreservate und 11 Naturparks vereint sind. Für die wirtschaftliche Entwicklung notwendige Projekte, die mit Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft verbunden sind, werden von den zuständigen Naturschutzbehörden fachlich so begleitet, dass der Schaden möglichst gering gehalten wird. Durch Umweltbildung, ein wesentlicher Bestandteil des Umwelt- und Naturschutzes in Brandenburg, wird das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Natur und Landschaft geweckt und zum verantwortungsvollen Umgang mit den Naturgütern angeregt. Oberste Landesbehörde im Naturschutz ist das Ministerium, das den Rahmen für die Fachbehörde für Naturschutz und Landschaftspflege im Landesamt für Umwelt als Landesoberbehörde beziehungsweise für die Unteren Naturschutzbehörden in den Kreisen und kreisfreien Städten setzt.

Die Naturschutzbemühungen in Brandenburg sind vielfältig darauf ausgerichtet, die Naturlandschaften Brandenburgs für die Bevölkerung zugänglich und erlebbar zu machen.
 

Siebter Runder Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung 

Der 7. Runde Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung wird am 22. November 2017 im Hoffbauer Tagungshaus, Hermannswerder 23, in Potsdam stattfinden. 
» Einladung und Programm.


 

 

Landschaftsschutzgebiete; Bauleitplanung; Zustimmungsverfahren -
Erlass zur Zuständigkeit

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) hat in einem Erlass die Zuständigkeiten für die Entscheidung über Normenkonflikte zwischen Bauleitplänen und LSG-Verordnungen klargestellt.  ausführlich

 

 

Öffentlichkeitsbeteiligung zu gebietsfremden Arten

Waschbär (Jungtier) (© valleyboi63, Fotolia.com)Das Brandenburger Umweltministerium legt im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung die Entwürfe zu Managementmaßnahmen für invasive, gebietsfremde Arten vor. Ziel ist, die im Freiland vorkommenden, weit verbreiteten gebietsfremden, invasiven Tier- und Pflanzenarten zurückzudrängen. Die Entwürfe der Managementmaßnahmenblätter, Erläuterungen und Hintergrundinformationen sowie länderspezifische Verbreitungsangaben werden vom 18. September bis 20. Oktober öffentlich ausgelegt.  ausführlich
 

Fortschritt bei der Sicherung der FFH-Gebiete bis 2018 und Erarbeitung der Managementpläne bis 2020

Logo Natura 2000Brandenburg wird bis Ende 2018 die Sicherung der Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) abschließen. Die Erarbeitung der FFH-Managementpläne erfolgt bis 2020. Anknüpfend an die Auftaktveranstaltung vom 25. Mai 2016 lud das Brandenburger Umweltministerium am 19. Mai 2017 Planer, Landnutzer- und Naturschutzverbände nach Potsdam ein. Die Informationsveranstaltung gab einen Überblick über den Fortschritt und die weitere Planung. Verfahrensbeauftragte, Planer, Naturschutz- und Landnutzerverbände erhielten die Gelegenheit für einen Austausch.  ausführlich
 

Richtlinie zur Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch geschützte Tierarten (Wolf, Biber)

oben: Junger Wolf (© Wildgehege Kunsterspring) unten: Der Elbebiber (© P.Wernicke)Mit sofortiger Wirkung werden Präventionsmaßnahmen für Wolf und Biber im Rahmen der oben genannter Richtlinie durch das Land Brandenburg gefördert. Die Richtlinie, das Antragsformular sowie Ansprechpartner unter: ausführlich

 

 
 

Erlass „Arbeitshilfe Betriebsintegrierte Kompensation“ und „Erhöhung des Entsiegelungsfaktors bei der Kompensation durch den Abriss von Hochbauten“

Durch die Arbeitshilfe Betriebsintegrierte Kompensation in Landwirtschaft und Gartenbau soll eine rechtskonforme Kompensation der Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft und gleichzeitig eine hohe Integrationsfähigkeit der Maßnahmen für die bewirtschaftenden Betriebe gewährleistet werden. Durch die Umsetzung betriebsintegrierter Kompensationsmaßnahmen soll eine dauerhafte Aufwertung des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes erreicht werden und gleichzeitig eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit für die Agrarbetriebe eröffnet werden.
Die in der Handlungsanweisung zum Vollzug der Eingriffsregelung (HVE) enthaltene Regelung zum Abriss von Hochbauten wurde dahingehend erweitert, dass bei dem Vorliegen bestimmter Voraussetzungen ein erhöhter Kompensationsfaktor für die sich ergebende Fläche der Bodenentsiegelung angerechnet werden kann. Dadurch wird die Attraktivität von Abrissmaßnahmen bei der Erfüllung von Kompensationsverpflichtungen im Zusammenhang mit Bodenversiegelungen deutlich erhöht.
Die Regelungen gelten ab dem 1. Juni 2016  ausführlich

Die drei UNESCO Weltnaturerbestätten in Deutschland stellen sich vor

In Deutschland gibt es derzeit 37 Weltkulturerbestätten und drei Weltnaturerbestätten. Ein neuer Flyer gibt einen kurzen Überblick über die drei Weltnaturerbestätten in Deutschland: Weltnaturerbe Grube Messel, ein Regenwaldsee vor 48 Millionen Jahren, Weltnaturerbe Wattenmeer, ... wo sich der Himmel und die Erde eine Bühne teilen und das Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“ mit seinen fünf Teilgebieten. ausführlich
 
 

Letzte Aktualisierung: 08.11.2017

Übersicht




Kontakt:

MLUL, Abteilung Naturschutz
Referat 41
Frank Kirchner
Tel.: 0331/ 866 -7555
E-Mail an: Frank Kirchner


Weltnaturerbe "Alte Buchenwälder Deutschlands"