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Gewässerschutz und Wasserwirtschaft


 



 

Brandenburgs Gewässernetz mit 33.000 Kilometer Fließgewässern und 3.000 Seen ist über Jahrhunderte hinweg verändert worden. Auch kleinere Flüsse wurden seit dem 17. Jahrhundert schiffbar gemacht und durch Kanäle weiter vernetzt. Auf dem ältesten Wasserstraßennetz Deutschlands fand der Fernhandel zwischen Elbe, Schlesien und Ostpreußen statt, Berlin wurde mit Baustoffen, Heizmaterial und Agrarprodukten versorgt. Großflächige Meliorationen führten zur Be- oder Entwässerung landwirtschaftlich genutzter Gebiete.
Dennoch ist Brandenburg reich an naturnahen Gewässerlandschaften, weil alte Wasserwege nicht mehr genutzt werden, weil sie in waldreichen Regionen oder in Schutzgebieten liegen.
Der Wasserhaushalt ist angespannt. Jahresniederschläge zwischen 500 und 760 Millimeter sind die geringsten in Deutschland. Eine flächendeckende Staubewirtschaftung verhindert bei Regenarmut Abflüsse.
 

Festsetzung von Überschwemmungsgebieten im Land Brandenburg

Das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium hat die Entwürfe der Karten für das Überschwemmungsgebiet der Unteren Spree erarbeitet. Die Kartenentwürfe werden vom 15. Februar bis 18. März 2016 bei den unteren Wasserbehörden, Städten, Ämtern und amtsfreien Gemeinden der betroffenen Gebiete öffentlich ausgelegt. ausführlich
 

Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme nach Wasserrahmenrichtlinie sowie Hochwasserrisikomanagementpläne nach Hochwasserrisikomanagementrichtlinie für Elbe und Oder

Bis zum 22. Dezember 2015 waren die für den zweiten Bewirtschaftungszeitraum (2016-2021) geltenden Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sowie die Hochwasserrisikomanagementpläne zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL) für das Elbe- und Odereinzugsgebiet zu erarbeiten.

 

Machbarkeitsstudie zur Nutzung der Tagebauseen im Gebiet der Schwarzen Elster für den Hochwasserrückhalt

Die vorliegende Machbarkeitsstudie untersucht vertiefend die identifizierten Potenziale aus der vorangegangenen Potenzialstudie hinsichtlich Machbarkeit und Wirksamkeit.  ausführlich


 
 

Regionale Maßnahmenplanung im Land Brandenburg

Die Regionale Maßnahmenplanung bildet im Land Brandenburg die fachliche Grundlage zur Untersetzung der beiden Hochwasserrisikomanagementpläne für die deutschen Teile der (internationalen) Flussgebietseinheiten Elbe und Oder. ausführlich

 
 

Verwaltungsvorschrift Notbetrieb Schöpfwerke

Das MLUL hat am 4. September 2015 eine Verwaltungsvorschrift über die übergangsweise Kostentragung des Landes für den Notbetrieb von Schöpfwerken erlassen. Einzelheiten können der Verwaltungsvorschrift entnommen werden.
Anlass für diese Übergangsregelung waren Fälle, in denen die bisherigen Betreiber das Außerbetriebsetzen von Schöpfwerken angezeigt hatten, eine an sich gebotene behördliche Anordnung des Weiterbetriebes nach § 37 BbgWG aber nicht möglich war bzw. ein solches Verfahren bislang nicht zum Abschluss gebracht werden konnte. Durch diese Regelung sollen die Landkreise und kreisfreien Städte, sofern diese einen Notbetriebes zur Vermeidung von Schäden veranlasst haben, von den Kosten freigestellt werden.

Letzte Aktualisierung: 13.01.2016