MLUL

Aufgaben

Fachübergreifende Themen

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung und Service

Klimaschutz


 

Klimaschutz (© MUGV)Klimaschutz, © MUGV Durch menschliche Aktivitäten nahm die bodennahe mittlere globale Lufttemperatur in den letzten 40 Jahren um 0,7 Grad zu. Der globale Meeresspiegel stieg zeitgleich um 10 bis 25 Zentimeter an.

Eine der Hauptursachen liegt in der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Energieträger, die überwiegend fossilen Ursprungs sind. Das dabei entstehende Kohlendioxid (CO2) verändert die Zusammensetzung der Erdatmosphäre so, dass sie sich stärker als in vorindustrieller Zeit infolge der Sonneneinstrahlung erwärmt. Mit einer Verweildauer von etwa 100 Jahren in der Atmosphäre ist CO2 weltweit mit 50 Prozent an den anthropogenen, d.h. von Menschen verursachten, Treibhausgasemissionen beteiligt.

Die Verantwortung des Landes Brandenburg für den Klimaschutz ergibt sich u.a. aus seinen hohen CO2-Emissionen pro Einwohner. Ursache dafür ist die Verbrennung von fast 40 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr zur Stromversorgung für den Eigenbedarf des Landes und die Versorgung anderer Bundesländer und Nachbarstaaten. Die Stromerzeugung auf Braunkohlebasis verursacht je erzeugter Kilowattstunde sehr hohe CO2-Emissionen. Deshalb ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen die herausragende Aufgabe im Klimaschutz für Brandenburg.

Brandenburgs Klimaschutzziele sind aus den oben angeführten Gründen die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 72 Prozent (auf 25 Millionen Tonnen pro Jahr) gegenüber dem Jahr 1990.

Zur Umsetzung dieser Ziele stehen in Brandenburg die Steigerung der Energieeffizienz, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, der Emissionshandel und zukünftig möglicherweise die Abscheidung und Deponierung von CO2 aus Rauchgasen als Instrumente zu Verfügung.

Für eins der wichtigsten politischen Instrumente, die verstärkte Nutzung erneuerbaren Energien, hat im Land das Umweltressort federführend die Verantwortung. Bis 2030 ist es das Ziel des Landes, den Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch auf 32 Prozent (= 170 PJ) zu steigern.

Letzte Aktualisierung: 12.11.2014

Übersicht


Weitere Fachinformationen:

Downloads:


Kontakt:

MLUL, Abteilung Umwelt,
Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Referat 53
Kerstin Ochmann
Tel.: 0331/ 866 -7353
Fax: 0331/ 866 -7241
E-Mail an: Kerstin Ochmann