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12.10.2017„1. Brandenburg-Renntag“ in Hoppegarten

Temin: Sonnabend, 14. Oktober 2017
Ort: Rennbahn Hoppegarten GmbH und Co. KG
Goetheallee 1, 15366 Hoppegarten
Zeit: 11.30 Uhr
Internet: www.hoppegarten.com

 

Hoppegarten – Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke startet am kommenden Sonnabend (14. Oktober) auf der Galopprennbahn Hoppegarten der „1. Brandenburg-Renntag“. Auf dem letzten von elf Renntagen der Saison stehen der „Preis von Brandenburg“ (12.05 Uhr), „Preis von Cottbus“ (12.35 Uhr), „Preis von Potsdam“ (14.10 Uhr) auf dem Programm. „Ich danke allen, die mit Ideen, Tatkraft und finanzieller Unterstützung an diesem erstklassigen sportlichen Abschluss der Rennsaison mitgewirkt haben“, betont Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger, der den „1. Brandenburg-Renntag“ eröffnen wird.

Der „Brandenburg-Renntag“ steht in der Tradition der „Renntage der Brandenburger Wirtschaft“, die schon in den Vorjahren hochkarätige Gäste, Sportler und Pferde auf die Rennbahn lockten.

Im kommenden Jahr feiert Hoppegarten 150 Jahre „Rennbahn im Grünen“ und die verkörpern exemplarisch und wie in einem Brennglas 150 Jahre deutsche Geschichte. Die Galopprennbahn wurde im Mai 1868 in Anwesenheit des Königs (und späteren Kaisers) Wilhelm I. eröffnet. Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten war Hoppegarten ein Treffpunkt der Größen aus Politik, Wirtschaft und Kultur und ein Mekka der Pferdezucht und des Pferdesports.

Dass der Union-Klub, dem die Rennbahn bis zur Bodenreform gehörte,  in der NS-Ära nicht liquidiert wurde, führen Historiker darauf zurück, weil ihm als Mitglieder seit jeher auch Botschafter und Gesandte angehörten.

In der DDR als volkseigener Betrieb verwaltet, folgte nach der Wiedervereinigung eine wechselvolle Phase mit vielen Fragezeichen. Um das Aus der traditionsreichen Rennbahn abzuwenden, engagierte sich das Land immer wieder für den Erhalt. Versuche des ab dem 1. Januar 2002 wieder eingesetzten Alteigentümers, des nach dem Zweiten Weltkrieg nach Köln umgezogenen Union-Klubs, Hoppegarten aus eigener Kraft wirtschaftlich zu führen, scheiterten 2005.

Seit dem Erwerb der Rennbahn von der  bundeseigenen Treuhandnachfolge-Gesellschaft BVVG durch Gerhard Schöningh 2008 kann Hoppegarten wieder an seine große Vergangenheit anknüpfen und langfristig planen. Hoppegarten ist die erste deutsche Rennbahn mit einem Privatinvestor. Heute steht Hoppegarten nicht nur für attraktive Pferderennen, sondern auch für Veranstaltungen wie den „Brandenburg-Tag“ im Vorjahr.

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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