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17.05.2017Der Buchsbaumzünsler - Schädling am Buchsbaum

Frankfurt (Oder) – Buchsbäume finden sich auch in Berlin-Brandenburg häufig in Gartengestaltungen. Zunehmend werden sie durch einen gerade auf diese beliebte Gartenpflanze spezialisierte Schadinsektenart bedroht, wie der Pflanzenschutzdienst im Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung informiert und gerade auf Möglichkeiten zur Eingrenzung der Schäden hinweist.

Das Verbreitungsgebiet des Buchsbaumzünslers, eines aus China stammenden Kleinschmetterlings, der die Blätter des Buchsbaumes frisst, hat sich in den letzten Jahren vom Südosten Brandenburgs (Bereich Elsterwerda – Cottbus - Beeskow) ausgehend deutlich nach Norden hin bis in den Raum Potsdam im Westen und bis Wriezen im Nordosten ausgeweitet. Auch im Umland zu Berlin wurden neue Befallsherde mit teils deutlichem Schadausmaß nachgewiesen.

Der Pflanzenschutzdienst empfiehlt allen Besitzern von Buchsbäumen spätestens jetzt, auf Befallsanzeichen wie abgefressene Blätter, an denen nur noch der Blattrand stehen bleibt, Gespinste, Kotkrümel beziehungsweise Raupen zu achten.

Derzeit sind die kleinen, dunkelgrünen Raupen mit schwarzer Kopfkapsel zirka ein bis anderthalb Zentimeter lang und fressen tagsüber bereits an den Blättern. Nachts ziehen sie sich häufig noch zwischen zusammengesponnene Blätter zurück.

Mit dem Einsetzen der höheren Temperaturen beginnt der optimale Zeitraum für eine Bekämpfung der Larven der Überwinterungsgeneration. Diese kann mit zugelassenen Insektiziden oder Nematoden erfolgen.

Die ausführlichen Informationen zur Biologie und Bekämpfung des Buchsbaumzünslers bietet das Merkblatt auf der Webseite www.isip.de unter dem Link: Brandenburg / Pflanzenschutzdienst / Fachinformationen Pflanzenschutzdienst / Gartenbau / Baumschulen  und Galabau in der Rubrik: Merkblätter zum Download.

Mithilfe erwünscht

Um die Arbeit des Pflanzenschutzdienstes zu unterstützen, bitte die Kollegen darum, Befallsherde nördlich von Berlin zu melden, Telefon: 0335/ 606 76 21 19

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MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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