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13.06.2017Arbeitsgemeinschaft historische Dorfkerne wird durch Fürstlich Drehna und Hohenseefeld verstärkt

Fürstlich Drehna/Hohenseefeld - Die AG Historische Dorfkerne im Land Brandenburg hat die Gemeinden Fürstlich Drehna (Stadt Luckau) und Hohenseefeld (Gemeinde Niederer Fläming) als neue Mitglieder aufgenommen.

Damit sind die Landkreise Dahme-Spreewald beziehungsweise Teltow-Fläming erstmals mit Vertretern als Verstärkung in diesem interkommunalen Verbund dabei. Hohenseefeld war der Drittplatzierte im 9. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2015 und vertrat Brandenburg erfolgreich 2016 beim Europäischen Dorfwettbewerb. 

Bislang engagieren sich in der Interessenvereinigung Bebersee (Stadt Templin, Landkreis Uckermark), Behlendorf (Steinhöfel, Landkreis Oder-Spree), Buberow (Gransee, Landkreis Oberhavel), Burg (Burg Spreewald, Landkreis Spree-Neiße), Damelack (Neustadt/Dosse, Ostprignitz-Ruppin), Fredersdorf (Bad Belzig, Potsdam-Mittelmark), Groß Breese (Bad Wilsnack/Weisen, Prignitz), Neuhardenberg (Neuhardenberg, Landkreis Märkisch-Oderland), Neulietzegöricke (Barnim-Oderbruch, Landkreis Märkisch-Oderland), Sauen (Rietz-Neuendorf, Landkreis Oder-Spree), Wiesenburg (Wiesenburg/Mark, Landkreis Potsdam-Mittelmark).

Beide Dörfer haben das zweistufige Auswahlverfahren der AG erfolgreich absolviert und konnten in den drei Bewertungskategorien „Baugestaltung und -entwicklung“, „dorfeigenes Grün und umgebende Landschaft“ sowie in der Kategorie „Initiativen/Vereinsarbeit und Leitbild“ überzeugen.

Der historische Ortskern von Fürstlich Drehna, das Wasserschloss mit seinen Nebenanlagen einschließlich der Schlossbrauerei und dem großzügig angelegten Landschaftspark, bilden eine einzigartige Verbindung, die dieses Straßendorf auch heute noch besonders erscheinen lässt. Fürstlich Drehna wurde 1302 zum ersten Mal erwähnt und zählt heute über rund 300 Einwohner.

Hohenseefeld im Niederen Fläming zeichnet sich durch gut erhaltene Bauernhöfe mit historischen Innenhöfen aus, die das ursprüngliche Bauerndorf auch heute noch eindeutig erkennen lassen. Das Flämingdorf in unmittelbarer Nachbarschaft zum Flaeming-Skate fügt sich mit seinen Obstgärten hinter den Höfen perfekt in die umgebende Kulturlandschaft ein. Das heute rund 400 Einwohner zählende Hohenseefeld wurde 1388 zum ersten Mal erwähnt. 

Arbeitsgemeinschaft vor elf Jahren gegründet

Gegründet wurde die AG vor elf Jahren, um Initiativen zur Bewährung des ländlichen Architekturerbes in Brandenburger Dörfern zu bündeln.

In der vom Brandenburger Agrarministerium unterstützten Arbeitsgemeinschaft „Historische Dorfkerne im Land Brandenburg" geht es darum, als Netzwerk das Bewusstsein für historische Dorfstrukturen zu stärken, die Einbettung der Dörfer in die Landschaft sichtbar zu machen und insgesamt das Regionaltypische herauszuarbeiten. Ein reger Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit verschiedener Gemeinden in der Arbeitsgemeinschaft soll helfen, Landwirtschaft, dorftypisches Handwerk, Gewerbe und nicht zuletzt auch touristische und kulturelle Angebote so zu etablieren, dass die noch erhaltene, historisch gewachsene Dorfstruktur und der individuelle Charakter der Gemeinden bewahrt werden kann.

Die interkommunale AG dient als Plattform für den Erfahrungsaustausch der Baukultur-Dörfer untereinander, ist eine Art Kontaktbörse zur Gewinnung von Partnern für Dorfentwicklungsprojekte und bietet eine landesweite Vermarktung der baukulturellen Schätze ihrer Mitgliedsdörfer.

Am 16. August wird Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger den beiden neuen Mitgliedern der AG gratulieren.

Weitere Informationen:
Amtsdirektor Barnim-Oderbruch Karsten Birkholz (Vorsitzender der AG Historische Dorfkerne, Telefon: 033456/ 399 60
info@historische-dorfkerne-brandenburg.de,
www.historische-dorfkerne-brandenburg.de/

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MLUL, Referat MB 2
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade