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26.02.2016Boryszew: Zügiges Genehmigungsverfahren und Landesförderung wenden Brandtragödie am Ende zu einer Erfolgsgeschichte

Groß Glienicke – Mit der heute (26. Februar) erteilten Zulassung für den vorzeitigen Beginn kann der Prenzlauer Autoteilezulieferer Boryszew Oberflächentechnik Deutschland GmbH sofort mit dem Neubau seiner 2015 abgebrannten Produktionsstätte beginnen.

„Nach dem in weniger als drei Monaten durchgeführten Genehmigungsverfahren und mit der Förderung des Landes entsteht im Gewerbegebiet Prenzlau-Nord eine moderne Kunststoff-Galvanikanlage, die mit mindestens 350 Arbeitsplätzen ein Sechstel mehr Menschen als im alten Betrieb beschäftigen wird“, freut sich Umweltminister Jörg Vogelsänger.

Ein verheerender Brand hatte im April vergangenen Jahres große Teile der Produktionsstätte am alten Standort in Prenzlau zerstört. In den Bau der modernen Kunststoff-Galvanikanlage mit Abwasserbehandlung und Chemikalienlager sowie Bereichen für Spritzguss-Maschinen, Montage und Lagerung von Roh- und Fertigwaren werden über 21 Millionen Euro investiert. Das Land fördert das Werk mit rund 4 Millionen Euro.

Das polnische Unternehmen hielt auch aufgrund der gut ausgebildeten Fachkräfte am Standort in der strukturschwachen Uckermark fest. Die Firma stellt verchromte Einzelteile wie Türgriffe, Zierleisten und Typenschilder für die Autoindustrie her; die Auftragslage ist gut. Nach dem Aufbau des Werkes auf der Fläche von 14.500 Quadratmetern könnte Anfang 2017 mit der vollständigen Produktion auf dem Prenzlauer Gewerbegebiet begonnen werden.

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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