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Fördermaßnahme

Ausgleich von durch Wölfe verursachten Schäden

Zielsetzung

Gewährung von Ausgleichszahlungen zur Verbesserung der Akzeptanz des Wolfs bei gewerblichen Tierhaltern im ländlichen Raum (z. B. Schäfer und Wildgehegebetreiber).


Wer kann gefördert werden?

Gefördert werden natürliche Personen, Personengesellschaften und juristische Personen, die Träger eines Unternehmens sind.


Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

Zuwendungsempfänger müssen die im Internet veröffentlichten „Mindeststandards beim Schutz von Weidetierbeständen vor Wolfsübergriffen“ durchgeführt haben. Gehegewild muss entsprechend den Vorgaben des § 43 Abs. 2 i.V.m. § 42 Abs. 3 Nr. 1 - 4 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gehalten worden sein.  Wer die Förderung in Anspruch nehmen will, muss seine Nutztiere außerdem beim zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt angemeldet haben.


Was wird gefördert?

  • Schäden an Nutztieren einschließlich Herdenschutz- und Hütehunden, insbesondere durch deren Tötung oder Verletzung, einschließlich der erforderlichen Tierarztkosten,
  • sonstige Sachschäden, die infolge des Übergriffs auf die Nutztiere entstehen, z. B. an Schutzzäunen und sonstigen Schutzvorkehrungen,
  • Aufwendungen für die Beseitigung von Tierkadavern.

sofern Wölfe mit hinreichender Sicherheit als Verursacher festgestellt wurden.


Wie wird gefördert?

Geschädigten Tierhaltern kann ein Schadensausgleich in Höhe von 100 Prozent des errechneten direkten Schadens (Schäden an Nutztieren) und 80 Prozent (Anteilfinanzierung) des errechneten indirekten Schadens (sonstige Schäden infolge des Übergriffs) ersetzt werden..


Welche Einschränkungen gibt es?

Der Zuwendungsempfänger muss den eingetretenen Schaden nach seiner Entdeckung unverzüglich, spätestens aber vor Ablauf von 24 Stunden, beim Landesamt für Umwelt (LfU) oder dem örtlich zuständigen Landratsamt bzw. der örtlich zuständigen kreisfreien Stadt (Untere Naturschutzbehörde) melden, damit die Schadensursache mit hinreichender Gewissheit festgestellt werden kann.

  • Zentrale Schadenshotline für Tierhalter bei Übergriffen durch den Wolf:
    Telefon: 0172/ 5641700


Wann und wo ist der Antrag einzureichen?

Der Schadensausgleich ist beim Landesamt für Umwelt (LfU) zu beantragen. Der Antrag ist spätestens 6 Monate nach der Schadensmeldung zu stellen.
 

Weitere Informationen:

Letzte Aktualisierung: 21.03.2017

Download:

  • Richtlinie zum Ausgleich von durch Wölfe verursachten Schäden
    vom 1. März 2017

Zentrale Schadenshotline

Zentrale Schadenshotline für Tierhalter bei Übergriffen durch den Wolf:
Telefon: 0172/ 5641700

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Kontakt:

MLUL, Abteilung Naturschutz
Referat 42
Ekkehard Kluge
Tel.: 0331/ 866 -7034
E-Mail an: Ekkehard Kluge