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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Brandenburg

Mit der Ankündigung im Anschluss an die Rio-Konferenz (1992), konkrete Maßnahmen auf nationaler und regionaler Ebene in der Bundesrepublik Deutschland umzusetzen und mit der Verabschiedung der Agenda 21 hat die Umweltbildung neues Gewicht in der Bildungs- und Umweltpolitik erhalten. Die Landesregierungen der Bundesländer und somit auch das Land Brandenburg reagierten mit dem Beschluss der 46. Umweltministerkonferenz in Lübeck 1996 auf diese Entwicklung. Der Johannisburger Aktionsplan (UN-Konferenz, 2002) konkretisiert die Zielsetzung und erklärt die Bildung zum unverzichtbaren Instrument zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung.

Siebenter Runder Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung 

Der 7. Runde Tisch BNE steht unter dem Motto „BNE in Brandenburg – Bildung mit Zukunft“. Eingeladen sind alle Akteure aus Bildungsinstitutionen, Schulen, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozial- und Umweltverbänden, der Landesregierung sowie aus der Zivilgesellschaft, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Bildungsprozesse auseinandersetzen. Einladung und Programm.

 

Fördermöglichkeiten für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Wissen über ökologische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge und auf Nachhaltigkeit gerichtete Handlungskompetenzen zu vermitteln ist eine wichtige Bildungsaufgabe und eine entscheidende Voraussetzung für eine nachhaltige, zukunftsfähige Gesellschaft. Das Land gewährt daher Zuwendungen für Projekte und Maßnahmen, die im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ einen Beitrag dazu leisten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Entwicklung unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen.

Es werden Projekte und Maßnahmen gefördert, 

  • die auf die Verbesserung und Qualifizierung der Bildungsangebote im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind oder 
  • die Vernetzungen und Kooperationen, die zur Entwicklung von nachhaltigen Bildungslandschaften beitragen, zum Ziel haben oder 
  • die im Rahmen einer Verknüpfung zwischen BNE und Partizipationsstärkung die Ausgestaltung und Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategie unterstützen.

Weitere Informationen:

1. Fortschreibung Landesaktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung Brandenburg (1. Fortschreibung LAP BNE)

Mit der im Dezember 2013 abgeschlossenen 1. Fortschreibung LAP BNE liegt ein Dokument vor, das - neben einer Erläuterung von Grundbegriffen der BNE - die Richtung bzw. Perspektiven für die BNE in Brandenburg für die nächsten Jahre aufzeigt. In der Fortschreibung finden sich Leitlinien für die BNE-Arbeit ebenso wie eine Beschreibung konkreter Ziele und Maßnahmen, die kurz- und mittelfristig erreicht bzw. ungesetzt werden sollen. Damit soll allen zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren für BNE aufgezeigt werden, worauf es in den nächsten Jahren ankommt.

In der 1. Fortschreibung finden sich aber auch viele praktische Beispiele, wie BNE in Brandenburg stattgefunden hat und konkret praktiziert wird. Wer Ansprechpartner zu solchen Projekten sucht, findet dort die erforderlichen Kontaktdaten.

Letzte Aktualisierung: 21.11.2017

Weitere Informationen:


Kontakt:

MLUL, Abteilung Naturschutz
Referat 41
Ulrike Braun
Tel.: 0331/ 866 -7051
E-Mail an: Ulrike Braun
 
Gabriele Wronski
Tel.: 0331/ 866 -7524
E-Mail an: Gabriele Wronski


Kontakt:

MBJS, Referat 31
"Koordination, Steuerung der Schulaufsicht, Qualitätsentwicklung und -sicherung, Schulvisitation, ISQ, Internationales, Sorbische / Wendische Minderheiten, Bildungsmedien"
 
Frank Markus
Tel: 0331/ 866-3814
E-Mail an: Frank Markus
 
bzw.
 
Claudia Stringman
Tel: 0331/ 866-3867
E-Mail an: Claudia Stringman