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natürlich Brandenburg - Jahrbuch 2013

Etappenziel erreicht • Landleben lebenswert

Deckblatt Jahrbuch für das Land 2013 Neues Fenster: Bild - Deckblatt Jahrbuch 2013 - vergrößern © MIL

In Europa wird in siebenjährigen Zeitabschnitten gerechnet: Sieben Jahre lang dauert eine Förderperiode, in der die Europäische Kommission die Fördermittel für den Wirtschaftsfonds, die Sozialpolitik und eben auch für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung verplant. An deren jeweiligen Ende wird Bilanz gezogen und neu verhandelt. Zum Jahreswechsel 2013 zu 2014 ist es wieder soweit: Ab dem 1. Januar kommenden Jahres starten die 27 Mitgliedstaaten der Gemeinschaft in die neue Förderperiode 2014 – 2021.

Das Ende der alten Förderperiode zum 31. Dezember dieses Jahres markiert auch den Abschluss einer Etappe, in der Brandenburg innerhalb der EU als so genanntes Ziel 1-Gebiet das Privileg der Höchstförderung genießen konnte. Was aber hat dies mit diesem Heft zu tun? Wenn auf den folgenden Seiten über touristische Attraktionen in unseren Dörfern, die Vermarktung regionaltypischer Produkte, die Bewahrung des ländlichen Erbes berichtet wird, dann hat dies ganz oft damit zu tun, dass dies mit Unterstützung des europäischen Agrarfonds ELER ermöglicht wurde. Ein jeweils auf den Seiten sichtbares Logo erinnert daran.

Aber auch dort, wo keine direkte Projektförderung möglich war, hat die Solidarität der Europäischen Gemeinschaft dazu beigetragen, im dörflichen beziehungsweise ländlichen Umfeld Rückstände aufzuholen und Landleben lebenswert zu gestalten. In der aktuellen Förderperiode 2007 - 2013 standen Brandenburg und Berlin rund 1,14 Milliarden Euro aus dem ELER, dem Europäischen Fonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes, zur Verfügung. Die Palette reicht von der Dorferneuerung, Investitionen in Agrarbetrieben, den Schutz von Natur und Landschaft über Verkaufs-, Weiterbildungs- und Vernetzungsprojekte bis zum Denkmalschutz im ländlichen Raum, die Unterstützung von Demografieprojekten, von Bürgerinitiativen und ehrenamtlichen arbeitenden Vereinen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen oder frei nach Theodor Fontane: „Nur wer wirklich was schafft, hat ein Recht darüber zu reden.“ Unser Heft ist eine Einladung, Brandenburgs ländliche Regionen zu erkunden und sie daran zu erinnern, dass schöne Fassaden und eine intakte Landschaft kein Selbstzweck sind, sondern, um noch einmal den Dichter zu bemühen, „dass alles auf die Menschen ankommt, nicht auf die so genannten Verhältnisse.“

 

Anlage


Kontakt

Referat 30 - Grundsatzfragen der ländlichen Entwicklung und Landwirtschaft; Rechtsangelegenheiten
Birgit Zimmer
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