MLUL

Aufgaben

Fachübergreifende Themen

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung und Service

Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiete in Brandenburg

Moorlandschaft (© Dr. Thomas Schoknecht) Die FFH-Richtlinie von 1992 fordert die Ausweisung von FFH-Gebieten zur Sicherung der Artenvielfalt durch den Erhalt der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen im Gebiet der Mitgliedstaaten der EU. Sie werden als besondere Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung in das Schutzgebietssystem Natura 2000 integriert.

Die Landesregierung Brandenburg hat insgesamt 620 FFH-Gebiete benannt. Zahlreiche der in Brandenburg bestehenden Schutzgebiete erhalten dadurch einen Schutzstatus nach EU-Recht. Die FFH-Gebiete wurden am 13. März 2002 beziehungsweise am 19. Oktober 2005 im Amtsblatt für Brandenburg veröffentlicht.

In den Jahren 2011 und 2012 wurden Datenaktualisierungen für insgesamt 109 FFH-Gebiete der EU-Kommision gemeldet. 3 FFH-Gebiete wurden aufgehoben und 10 Gebiete wurden mit angrenzenden Gebieten zusammengelegt und die Gebietsbezeichnung wurde gelöscht. Im Land Brandenburg sind jetzt 607 FFH-Gebiete gemeldet.

Die von der EU ausgewählten Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung müssen dauerhaft gesichert werden. Was dazu notwendig ist, wird anhand der Schutzziele vor Ort entschieden.

Weitere Informationen:

Grenzkorrekturen von FFH-Gebieten

Erhaltungszielverordnungen für FFH-Gebiete

Letzte Aktualisierung: 03.09.2015

Übersicht


Natura 2000 in Brandenburg



Kontakt:

MLUL, Abteilung Naturschutz
Stabsstelle Umsetzung FFH-Richtlinie
Sabine Mautz
Tel.: 0331/ 866 -7192
E-Mail an: Sabine Mautz