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Monitoring und Berichtspflichten in Vogelschutzgebieten

Kranichflug (© Dr. Tilo Geise) Die Mitgliedstaaten der EU müssen gemäß Artikel 12 der Vogelschutzrichtlinie der Kommission alle sechs Jahre einen zusammenfassenden Bericht über die Anwendung der auf Grund dieser Richtlinie erlassenen einzelstaatlichen Vorschriften erstellen und diesen an die Kommission übermitteln.

Durch die langfristige Beobachtung von Vogelbeständen können u. a. ökologische Veränderungen in der Landschaft, die Wirksamkeit von Naturschutzmaßnahmen sowie die Wirkungen von Agrarumweltprogrammen und anderen umweltrelevanten politischen Instrumentarien beurteilt werden.

Wildgänse (© Dr. Tilo Geisel) Mit der Dauerbeobachtung verbunden mit den regelmäßigen Berichtspflichten an die EU wird die Überprüfung der qualitativen Entwicklung der EG-Vogelschutzgebiete gewährleistet.

Das Landesamt für Umwelt hat bei Konzeption und Durchführung des Monitorings die Federführung gegenüber den hauptamtlich und den ehrenamtlich tätigen Vogelkundlern. Die Koordinierung des Monitorings übernimmt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt.

Für häufige Brutvogelarten erfolgt ein Monitoring auf repräsentativen Teilflächen unter Anwendung von Standardmethoden (Revierkartierung, Punkt-Stopp-Zählung, Linientaxierung), während seltene Brutvogelarten landesweit und nach Möglichkeit komplett erfasst werden. Darüber hinaus wird sich an bestehenden internationalen und nationalen Monitoring-Programmen beteiligt, die sich u. a. der Erfassung von Greifvögeln und Eulen, Wasservögeln sowie weiteren ausgewählten wandernden Vogelarten (z. B. Kranich) widmen.

Letzte Aktualisierung: 04.07.2017

Übersicht


Natura 2000 in Brandenburg


Kontakt

Landesamt für Umwelt
Abteilung Naturschutz
Referat N3
Grundlagen Natua 2000
Arten- und Biotopschutz 
Staatliche Vogelschutzwarte
Dr. Torsten Langgemach
Tel.: 033878/ 60257
E-Mail an die:
Staatliche Vogelschutzwarte