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Bergbaubedingte Wirkungen auf den Wasserhaushalt in Brandenburg

4. Gewässermonitoring des Landesamtes für Umwelt für den Parameter Eisen, Sulfat und ph-Wert in der Spree und den Spreezuflüssen

» Gewässermonitoring für biologische Qualitätsmerkmale
» Gemeinsames Messprogramm LfU und LBGR
 

Im Auftrag des Landesamtes für Umwelt (LfU) werden durch das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) die Fließgewässer Brandenburgs physikalisch-chemisch untersucht. Diese Untersuchungen erfolgen 13 mal pro Jahr an den festgelegten Messstellen der Fließgewässer. Besonders belastete Fließgewässer hinsichtlich des Parameters Eisen sind die Spree, das Vetschauer Mühlenfließ, das Greifenhainer Fließ und die Wudritz.

Spree

Seit Juni 2008 werden auf Grund der hohen Eisen- und Sulfatbelastungen an den Pegeln Spree Zerre, Spree Spremberg Süd und Spree Wilhelmstal die Parameter Sulfat, Eisen gesamt, Eisen gelöst und pH-Wert in einer höheren Häufigkeit (26 mal pro Jahr) gemessen. Dieses Messprogramm wird seitdem weitergeführt. Es dient der Verbesserung der Datenlage und der Überwachung der Entwicklung. Die Auswertungen der Eisen- und Sulfatgehalte sind tabellarisch und in den Abbildungen dargestellt. Sämtliche Messstellen der Spree sind der Tabelle zu entnehmen.

Monitoring Landesamt für Umwelt - Spree:  Eisen gesamt (2013, 2014 und 2015Neues Fenster: Bild vergrößern
Spree - Eisen 2014, 2015 und 2016 mg/l
Monitoring Landesamt für Umwelt: Spree -   Sulfatkonzentrationen mg/lNeues Fenster: Bild vergrößern
Spree - Sulfatkonzentrationen mg/l

Vetschauer Mühlenfließ

Das Vetschauer Mühlenfließ wird oberhalb und unterhalb von Vetschau untersucht. Die Messstellen des Vetschauer Mühlenfließes sind der Tabelle zu entnehmen.

Vetschauer Mühlenfließ: Eisen (gesamt) im Jahresvergleich Neues Fenster: Bild vergrößern
Vetschauer Mühlenfließ: Eisen (gesamt) im Jahresvergleich 

Greifenhainer Fließ

Das Greifenhainer Fließ wird an den Messstellen Krieschow, Babow, Müschen und Nauendorf untersucht. Die Messstellen des Greifenhainer Fließes sind der Tabelle zu entnehmen.

Greifenhainer Fließ: Eisen (gesamt) im JahresvergleichNeues Fenster: Bild vergrößern
Greifenhainer Fließ: Eisen (gesamt) im Jahresvergleich

Wudritz (Ottergraben)

Die Wudritz wird an den Messstellen Wilmersdorf-Stöbritz und Ragow untersucht. Die Messstellen der Wudritz sind der Tabelle zu entnehmen.

Wudritz (Ottergraben): Eisen (gesamt) im JahreNeues Fenster: Bild vergrößern
Wudritz (Ottergraben): Eisen (gesamt) im Jahresvergleich

Als bergbauspezifische Belastung der Südzuflüsse zum Spreewald für das Jahr 2015 wurden in Karte 1: Gesamteisen, Karte 2: Sulfat und Karte 3: pH-Wert dargestellt.
 

Gewässermonitoring des LfU für biologische Qualitätsmerkmale

Grafik Messnetz Biologisches Qualitätskomponenten des Landesamtes für UmweltNeues Fenster: Bild vergrößernFür die bergbaubeeinträchtigten Fließgewässer wurde durch das Landesamt für Umwelt ein biologisches Bergbaumonitoring erstellt, die Anzahl der Messstellen und die Häufigkeit der Untersuchungen wurden erhöht. Dieses biologische Monitoring Bergbau umfasst 73 Messstellen (siehe Übersicht und Lage der Messstellen), welche hinsichtlich der Module Fische, Makrozoobenthos und Diatomeen ab 2013 jährlich untersucht werden.

Gemeinsames Messprogramm LfU und LBGR

  1. Lage der Messstellen
    a) Nordraum
    b) Südraum
     
  2. Messwerte des LfU
    a) Analytikergebnisse für die Parameter Sulfat, Eisen und pH-Wert in den bergbaubeeinträchtigen Fließgewässer des Spreeeinzugsgebiets
    b) Leitfähigkeitsmessung Pegel Neubrück 
    c) Leitfähigkeitsmessung Pegel Bräsinchen
    d) Chemisches Monitoring im Bereich der Talsperre Spremberg
    e) Leitfähigkeitsmessung Pegel Beeskow
     f) Leitfähigkeitsmessung Pegel Leibsch  
    g) Leitfähigkeitsmessung Pegel Neuhausen
     
  3. Ergebnisse des LBGR/LMBV-Monitoring
    a) Informationen und Kartenanwendung
    b) Sulfatkonzentrationen an der Messstelle Bräsinchen
    c) Sulfatkonzentrationen an der Messstelle Spremberg-Wilhelmsthal
     
  4. Übersicht der Messwerte
Letzte Aktualisierung: 23.06.2017

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