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18.04.2018Hochwasserschutz: Erster Spatenstich für den Ersatzneubau des Wehrs VI am Spreewald-Nordumfluter

Schmogrow-Fehrow – Mit einem ersten Spatenstich des Umweltministers Jörg Vogelsänger startet heute der Ersatzneubau des Wehrs VI im Nordumfluter bei Schmogrow-Fehrow im Landkreis Spree-Neiße. Rund 4,6 Millionen Euro investieren Bund und Land in den Neubau, der das alte Wehr aus den 1970er Jahren ersetzt.

„Mit dem Neubau werden die Voraussetzungen für eine optimierte Wasserverteilung im Oberspreewald wesentlich verbessert.“, so Vogelsänger.

Der Nordumfluter erstreckt sich auf einer Länge von zirka 30 Kilometern zwischen Schmogrow und Lübben. In Abschnitten bereits in den 1950er Jahren gebaut, wurde er zwei Jahrzehnte später vollendet. Das Fließgewässer dient hauptsächlich der zügigen Abführung großer Wassermassen.

In den Jahren 1970 und 1971 wurden die Verteilerwehre Wehr VI im Nordumfluter und Wehr VII in der Spree errichtet und mit dem Nordumfluter 1974 in Betrieb genommen. Dadurch kann seither der Oberspreewald gegen ein Hochwasser in der Kategorie HQ 100 geschützt werden.

Das Verteilerwehr VI muss ersetzt werden, weil die überalterte Technik und die marode Bausubstanz die Anforderungen an diese wichtige Verteilerfunktion nicht mehr gewährleisten kann.

Mit der Errichtung der modernen Wehranlage mit Fischwanderhilfe soll eine optimierte Steuerung der Wasserverteilung sowohl bei Niedrig- als auch bei Hochwasserabflüssen ermöglicht und gleichzeitig die ökologische Durchgängigkeit gewährleistet werden.

Die Bauausführung erfolgt durch den WBV Nördlicher Spreewald im Auftrag des Landesamtes für Umwelt. Die Fertigstellung ist für 2020 vorgesehen.

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