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Fördermaßnahme

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Fördergrundsätze)

Derzeit können keine weiteren Anträge angenommen werden. Die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel sind bereits verplant.

Der Stichtag 30.04.2016 zur Einreichung von Anträgen auf fachliche Vorprüfung wird ausgesetzt.

Zielsetzung

 Qualifizierung der außerschulischen Bildungsangebote und Vernetzung der Bildungsakteure im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).


Wer kann gefördert werden?

Abweichend von den Formulierungen unter Ziffer 3 der BNE-Fördergrundsätze werden nur gemeinnützige juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts (z. B. eingetragene Vereine, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, Bildungseinrichtungen) gefördert.


Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

  • Bildungsprojekte, die auf gemeinnützige Zwecke gerichtet sind sowie gemeinnützig orientierte Projekte, die auf Vernetzung und Partizipation im Zusammenhang mit Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind, vorrangig Kooperationsprojekte von verschiedenen Akteuren 
  • Beschreibung der zu erwartenden positiven Effekte im Hinblick auf eine Bildung für nachhaltige Entwicklung. 
  • Bereitschaft zur Teilnahme an einer Projektevaluation sowie zur Vorstellung des Projektes bei 2 bis 3 Veranstaltungen zu BNE. 
  • Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung von Bildung für nachhaltige Entwicklung, Aussagen zur Außen-präsenz und zur erwarteten Zahl der erreichten Personen, Abschlussdokumentation des Projekts einschließlich Schlussfolgerungen. 
  • Durchführung im Land Brandenburg.


Was wird gefördert?

Projekte und Maßnahmen, 

  • die auf die Verbesserung und Qualifizierung der Bildungsangebote im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind oder 
  • die Vernetzungen und Kooperationen, die zur Entwicklung von nachhaltigen Bildungslandschaften beitragen, zum Ziel haben oder
  • die im Rahmen einer Verknüpfung zwischen BNE und Partizipationsstärkung die Ausgestaltung und Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategie unterstützen.

Wie wird gefördert?

Projektförderung (Gesamtkosten je Projektantrag von 10.000 Euro bis 50.000 Euro), Anteilfinanzierung mit bis zu 85 % der zuwendungsfähigen Gesamtkosten bzw. bis zu 90 % bei Maßnahmen, die die Vernetzung von BNE-Akteuren zum Ziel haben.

Zuwendungsfähig sind projektbezogene Personal- und Sachausgaben. Höchststundensätze der zuwendungsfähigen Personalkosten: 

  • 36 €/h bei Leistungen, die eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung oder gleichwertige Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten erfordern 
  • 27 €/h bei Leistungen, die eine abgeschlossene Fachhochschulausbildung oder gleichwertige Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten erfordern 
  • 20 €/h bei Leistungen, die eine abgeschlossene Fachschulausbildung oder gleichwertige Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten erfordern 

Die genannten Höchststundensätze zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, wenn diese anfällt und nicht als Vorsteuer abziehbar ist, gelten grundsätzlich auch für Honorarkräfte.

Bei ganztägigen Veranstaltungen, Seminaren oder ähnlichem mit überwiegend ehrenamtlich tätigem Teilnehmerkreis sind angemessene Ausgaben für Bewirtung in Höhe von bis zu 6 Euro pro Teilnehmer und Veranstaltungstag für höchstens 30 Teilnehmer förderfähig.


Welche Einschränkungen gibt es?

Nicht zuwendungsfähig sind Investitionen und Reisekosten von Veranstaltungen- und netzwerkteilnehmern. Für Maßnahmen, die im Rahmen anderer Förderprogramme gefördert werden können, ist eine Förderung nach diesen Fördergrundsätzen ausgeschlossen.


Wann und wo ist der Antrag einzureichen?

Das zur Beantragung vorgesehene Vorhaben ist unter Verwendung des Antragsformulars beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Referat 41 zur fachlichen Vorprüfung einzureichen.

Als erster Stichtag für die Einreichung zur fachlichen Vorprüfung wird der 11. Mai 2015 festgelegt.
Weitere Stichtage sind der 31. Mai, der 31. Oktober 2015 und der 30. April 2016.

Antragsteller von fachlich positiv bewerteten Unterlagen werden unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen vollständigen förmlichen Antrag zu stellen, der an das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz als Bewilligungsbehörde weitergeleitet wird.

Welche Kriterien sind bei der fachlichen Bewertung von besonderer Relevanz?

  • Kooperationen und Netzwerke mit Partnern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, dies umfasst auch Kooperationsprojekte von außerschulischen Akteuren mit Schulen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vernetzung mit Akteuren der außerschulischen Umweltbildung.
  • Das Projekt sollte sich auf alle Dimensionen der Nachhaltigkeit und deren wechselseitigen Zusammenhängen beziehen; muss aber mindestens die Dimension Ökologie sowie eine der beiden Dimensionen Ökonomie und Soziales beinhalten. Wünschenswert ist die Berücksichtigung globaler Aspekte.
  • Aussagefähiges Konzept, das die strategische Ausrichtung und Zielsetzung, das Arbeitsprogramm, kontrollfähige Meilensteine und Zeithorizonte nachvollziehbar darstellt.
  • Anwendung von in der Erziehungswissenschaft allgemein anerkannter methodischer und didaktischer Verfahren sowie Vermittlung von Handlungs- und Gestaltungskompetenzen sowie Wertehaltungen im Sinne der Bildung für Nachhaltige Entwicklung.
  • Erhöhung der Beteiligung einer oder mehrerer Zielgruppen an Nachhaltigkeitsprozessen.
Letzte Aktualisierung: 05.04.2016

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Kontakt:

MLUL, Abteilung Naturschutz
Referat 41
Ulrike Braun
Tel.: 0331/ 866 -7051
E-Mail an: Ulrike Braun