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Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere

Wer und was kann gefördert werden?

Gesunde Kuh Neues Fenster: Bild - Gesunde Kuh - vergrößern © MLUL

Rechtliche Grundlage

Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere vom 9. Mai 2017. Diese Richtlinie tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2017 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020. Gleichzeitig tritt die Richtlinie vom 29. Mai 2015 außer Kraft. 

Zielsetzung

Erfassung und Auswertung von Daten zur Verbesserung der Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere im Rahmen von Zuchtprogrammen.

Wer kann gefördert werden?

Zuwendungsempfänger sind land­wirtschaftliche Unternehmen, unbe­schadet der gewählten Rechtsform, die im Sinne von Anhang I der VO (EG) Nr. 702/2014 Kleinstunterneh­men, kleine oder mittlere Unterneh­men sind, denen durch die Kontroll- bzw. Zuchtorganisationen Daten zur Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere zur Verfügung gestellt werden.

Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

  • Der Zuwendungsempfänger muss seinen Unternehmenssitz im Land Brandenburg haben.
  • Die Daten erhebenden Kontroll- bzw. Zuchtorganisationen unterliegen der Überwachung des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung.
  • Die Zuwendungen werden nur gewährt, wenn in der Satzung oder im Zuchtprogramm der Kontroll- bzw. Zuchtorganisationen die Verbesserung der Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere zu einem Schwerpunkt gemacht wird. Die Satzungsänderung muss spätestens bis zum 31.12.2014 erfolgt sein.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Erhebung und Auswertung von Daten zur Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere.

Welche Einschränkungen gibt es?

Kosten für

  • routinemäßig durchgeführte Kontrollen zur Bestimmung der Milchqualität
  • für die technische Hilfe, die der Tiereigentümer im Rahmen der Kontrollen leistet
  • Kosten für Datenerhebungen, die aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorgaben vorgeschrieben sind
  • Kosten für Maßnahmen, die bereits bei der Bemessung von Beihilfen auf Grund anderer Förderungsmaßnahmen be­rücksichtigt worden sind
  • Merkmalserfassungen, deren Daten züchterisch nicht zur Verbesserung von Gesundheit und Robustheit genutzt werden können

sind von der Förderung ausgeschlossen.

Was bekommt der Antragsteller?

Die Förderung wird in Form eines Zuschusses gewährt, der direkt an die Kontroll- bzw. Zuchtorganisation ausgezahlt wird.

Wo ist der Antrag einzureichen?

Der Antragsteller reicht einen formgebundenen Antrag (siehe Anlage rechte Textbox) bei der Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) Referat 21 ein.

Anlagen

SW-Rind © MLUL

  • Antrag auf Gewährung einer Zuwendung als PDF [568 KB] oder als Word-Datei [108 KB]
  • Vollmacht des Betriebes für Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg e.V. ab 2018 als PDF [116 KB] oder als Word-Datei [24 KB]
  • Vollmacht des Betriebes für SKBR Schweinekontroll- und Beratungsring M-V e.V. ab 2018 als PDF [108 KB] oder als Word-Datei [28 KB]


Kontakt

Referat 33 - Agrarbildung und -forschung, Pflanzenschutz, Gartenbau, Agrarmarkt, Tierzucht
Hartmut Aust
E-Mail an Hartmut Aust
Tel.: 0331-866-7630
Fax: 0331-866-7603