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Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch geschützte Tierarten (Wolf, Biber)

Fotomontage - links: zweijähriges Wolfsweibchen (© andamanec, Fotolia.com) rechts: Europäischer Biber (© avs_lt, Fotolia.com)links: Wolfsweibchen © andamanec, Fotolia.com) rechts: Europäischer Biber (© avs_lt, Fotolia.com)

Durch die Richtlinie zur Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch geschützte Tierarten (Wolf, Biber) wird ein Beitrag zur Vermeidung von Schäden durch den Wolf und Biber geleistet. Nach dieser Richtlinie können Zuwendungen für zusätzliche finanzielle Aufwendungen zur Vermeidung von Nutztierrissen durch Wölfe sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden an der Infrastruktur auch von Teichwirtschaften sowie an erhaltenswerten Gehölzen gewährt werden.

Dadurch soll die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem Wolf und Biber gestärkt und ein konfliktarmes Nebeneinander ermöglicht werden.

Auf Grundlage dieser Richtlinie und des § 44 LHO gewährt das Land Brandenburg zur Förderung von Präventionsmaßnahmen freiwillige Zuwendungen zur Prävention von Schäden, die durch den Wolf bzw. Biber verursacht werden.

Was wird gefördert?

Eine Zuwendung erfolgt für Maßnahmen des technischen Herdenschutzes (z. B. wolfssichere Zäune), des nichttechnischen Herdenschutzes (z. B. Anschaffung Herdenschutzhunde) sowie Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor Schäden durch den Biber (z. B. Einbau von Gittern zum Schutz von Durchlässen oder Drahtmanschetten zum Schutz der Gehölze).

Wer kann gefördert werden?

Zuwendungsempfänger im Rahmen dieser Richtlinie können natürliche sowie juristische Personen des öffentlichen bzw. privaten Rechts sein.

Bis zum Vorliegen einer Zustimmung der Europäischen Union zur vorliegenden Richtlinie finden die Bestimmungen der De-minimis Verordnungen Anwendung (Verordnung (EU) Nr. 1408/2013 vom 18. Dezember 2013; Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013; Verordnung (EU) Nr. 717/2014 vom 27. Juni 2014).

Geltungsdauer

Die Richtlinie trat mit Wirkung zum 27. Februar 2017 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Weitere Informationen:

Letzte Aktualisierung: 31.05.2017

Zentrale Schadenshotline

Zentrale Schadenshotline für Tierhalter bei Übergriffen durch den Wolf:
Telefon: 0172/ 5641700

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» im Schadensfall


Weitere Informationen und Kontakt

Fachliche Beratung:

Prävention Biber:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL)
Referat 24
Caroline Lenk
Tel.: 0331/866-7809
E-Mail an: Caroline Lenk

Prävention Wolf:
Landesamt für Umwelt
Hotline Wolfsprävention
Tel.: 033201/ 442 882 

Bewilligungsbehörde:

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Referat 21

Michael Mey
Tel.: 033201/ 4588-105
Fax: 033201/ 4588-108
E-Mail an: Michael Mey

oder

Jutta Haase
Tel.: 03391/ 838-227
E-Mail an: Jutta Haase