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08.01.2016Mongolische Agrarministerin in Potsdam

Potsdam/Ulan Bator – Eine mongolische Agrardelegation unter der Leitung von Agrarministerin Burmaa Radnaa hat sich gestern mit Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger über Themen der Tierhaltung informiert. Derzeit werden in der Mongolei, so die Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft, eine Reihe von Gesetzen im Bereich der Tierhaltung überarbeitet.

Für die Mongolei gehört die Landwirtschaft nach den Worten von Frau Burmaa Randnaa zu den strukturbestimmenden Wirtschaftszweigen. Ein Drittel aller Beschäftigten im Land sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Agrarproduktion entspricht 14 Prozent des BIP der Mongolei. Als bedeutender Agrarproduzent sieht sich das Land strategisch günstig aufgestellt zwischen den beiden großen Märkten Russland und China. Hier gebe es allerdings noch Potenziale, die das Land noch erschließen will.

Das Interesse an deutschen Partnern und damit auch an Brandenburg kommt nicht von ungefähr: Eine Reihe mongolischer Führungskräfte in Politik und Wirtschaft spricht Deutsch und pflegt auch Kontakte - ein Ergebnis früherer Universitätsausbildung, insbesondere in der früheren DDR.

Ein Schwerpunkt war die Ausrichtung und Umsetzung von Brandenburger Förderprogrammen im Bereich der Tierhaltung. Vereinbart wurde der weitere Austausch in Fragen der Tiergesundheit, Tierzucht und Tiergenetik. Weiteres Thema war die Finanzierung von Dienstleistungen im Veterinärwesen, beispielsweise der Tierseuchenkasse Cottbus.

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