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11.01.2016Anker werfen in Oberhavel oder wenn Kultur auf Agrikultur trifft

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für Sonnabend, 16. Januar 2016

Brandenburg-Halle 21A auf der Internationalen Grünen Woche

Berlin – Als erster Landkreis präsentiert sich am Sonnabend (16. Januar) Berlins nördlicher Nachbar auf der Bühne der Brandenburg-Halle 21A: Oberhavel gilt seit den Tagen von Kurfürstin Louise Henriette als Hochburg der märkischen Milchwirtschaft. Das nötige Knowhow brachte die Holländerin aus ihrer Heimat mit. Wenige Jahre, nachdem die Kurfürstin das Signal zum Wiederaufbau von Bötzow, - nunmehr unter dem Namen Oranienburg - gab, siedelten sich dort niederländische Fachleute an, die eine bis heute leistungsfähige Milchwirtschaft etablierten: Oranienburg ist der Sitz der Milchwirtschaftlichen Lehr- und Untersuchungsanstalt (MLUA), woran OHV-Landrat Ludger Weskamp und der Geschäftsführer des Tourismusverbands Ruppiner-Seenland Peter Krause mit dem Kurfürstenpaar, alias Vivienne Netzeband und Axel Petersen, sicher bei ihrem Bühnenauftritt erinnern werden. Gute Betreuung und Ausbildung ist gerade jetzt – angesichts der niedrigen Preise für Milchprodukte – ein Plus für die heimische Landwirtschaft.

Landkreis Oberhavel

Der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe für die Ländliche Entwicklung, der Bürgermeister der Stadt Liebenwalde, Jörn Lehmann, wird auf der Hallenbühne mit den beiden Regionalmanagern Susanne Schäfer und Dr. Reiner Erdmann die Werbetrommel für Oberhavel rühren. Der Landkreis hat bereits viel erreicht. Immerhin wurden über 180 Projekte, viele auch privat initiiert, im siebenjährigen EU-Förderzeitraum von 2007 bis 2013 umgesetzt. So konnten 39 neue Arbeitsplätze geschaffen und viele erhalten werden. Aber auch die Besucher der Region haben etwas davon.

www.ile-oberhavel.de

Zum Beispiel konnte ein neues touristisches Leitsystem realisiert werden. Aufgestellte Finowmaßkähne laden zum Besuch der Region. Das Projekt des Landkreises lädt an 15 Ankerplätze in Oberhavel ein, an denen zum Beispiel die Themen Direktvermarktung, Natur, Geschichte, Erlebnisse für Kinder, Wassertourismus, Gesundheit und Wellness, Handwerk behandelt werden.

Bei Modenschau der Landfrauen, moderiert von Elfi Fischer, geht es nicht nur um Prêt-à-porter und culture, sondern auch um agriculture. Am Laufsteg stellen die Frauen ihre Landwirtschaftsbetriebe vor. Denn alle Freizeit-Models leben auf einem Bauernhof und betreiben Landwirtschaft. Während die Frauen in den schicken Kostümen auf der Bühne stehen, werden die Fotos ihrer Höfe gezeigt. Manuela Scheil, die Vorsitzende des Kreislandfrauenverbands Oberhavel, selbst Chefin eines landwirtschaftlichen Familienbetriebs in Oberhavel, hat dazu noch ihre selbst hergestellten Produkte aus ihrer Direktvermarktung dabei.

www.brandenburger-landfrauen.de/index.php/kreisverbaende/oberhavel

Vorstellen wird sich auch die Fleischerei Staffelde, ein weiterer Direktvermarkter im Landkreis. Hier werden Fleisch und Wurst handwerklich verarbeitet. Dahinter steht die LSV Landwirtschafts-GmbH Schwante-Vehlefanz, die die Schweine und Rinder hält, zum Schlachthof bringt und die Schlachtkörperhälften direkt in der Fleischerei verarbeitet.

www.rhinland-fleischerei.de

Stammgast der Brandenburg-Halle ist seit Jahren die Bäckerei und Konditorei Plentz aus Schwante. Firmeninhaber Dietmar Plentz ist in jedem Jahr für eine Überraschung gut. So wurde eine alte Getreidesorte, der Champagner-Roggen, zu einem Verkaufsschlager entwickelt.

www.plentz.de

Musikalisch und tänzerisch begleitet wird das Programm unter anderem von der Bläsergruppe des Kreisjagdverbands Oberhavel unter der Leitung von Volkmar Zimmerman von dem Tanz- und Blasorchester Schulzendorf, dem „Orchester Ronny Heinrich Rock ’n’ Roll Club Butterfly“ und dem Tanzteam „Kesse Sohle“.

Mehr zum Oberhavel-Programm: www.oberhavel.de; Kreissprecher: Ronny Wappler telefonisch unter 03301/60 11 12 oder per Mail: pressestelle@oberhavel.de; Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V.: www.ruppiner-reiseland.de

Gläsernes Kochstudio

Ein Berliner Original gibt heute nicht nur den Ton auf der Bühne, sondern auch im Kochstudio an. Kurt „Kutte“ Klein, die Berliner Motorsportlegende, für den Frank Zander schon den Song „Hier kommt Kurt“ geschrieben hat, ist aus Berlin nicht mehr wegzudenken.

Naheliegend geht es an diesem Tag auch im Hallen-Kochstudio oberhavelländisch zu: Joachim Schöber, Küchenchef des „Forsthauses“ am Schloss Sommerswalde, kocht bevorzugt mit frischen, regionalen und saisonalen Zutaten. In Berlin wird er die Gäste Saltimbocca vom Bachsaibling und Wildschweinspeck auf Quinoa Risotto kosten lassen. Der Oranienburger, der vorher mehr als sieben Jahre in einem Berliner Restaurant im Grunewald gekocht hat, lässt sich natürlich von den Besuchern über die Schulter und auf die Finger schauen.

www.forsthaus-sommerswalde.de

Das Gasthaus „Alter Hafen“ aus Zehdenick hat den Chefkoch Stefan Tiepmar zum Kochstudio mitgebracht und wird ein im Mildenberger Schinkenmantel geschmorter Wildschweinbraten auf gebutterten Zuckerschoten mit Spritzkartoffeln und einem Wachholderjus zubereiten.

www.gasthaus-alter-hafen.de

Auch Tom Schoning aus dem Gasthaus „Haveleck“ Fürstenberg-Steinförde steht für Qualität: Er präsentiert das Seenland mit Fontanes Kartoffel-Gemüse-Büchse.

www.gasthaus-haveleck.de

Als einzige Frau in der Männerrunde steht Köchin Anke Zietmann vom „Birkenhof“ in Burow an den Töpfen. Sie stellt ihr Gericht Fontanes Zanderpfanne vor.

www.birkenhof-stechlin.de

Brandenburger Naturlandschaften: Naturpark Schlaubetal

Den Stand der Nationalen Naturlandschaften Brandenburg präsentiert sich am Sonnabend der Naturpark Schlaubetal. Neben Natur- und Ausflugstipps wird hier eine der ältesten Fischereibetriebe des Landes auch für einen kulinarischen Eindruck der Region sorgen. Die Oder-Fischerei Schneider, auch als Aussteller in der Halle anzutreffen, sorgt für frischen Räucherfisch zum Verkosten.

Mehr zum Naturpark unter: http://www.schlaubetal-naturpark.de/ und www.fischer-schneider.de

Medienkontakt und Bildbestellungen (kostenfrei) aus der Brandenburg-Halle

Presseassistentin: Dagmar Schott
Telefon Hallenbüro: 030/ 303 88 13 07
Mobil: 0160/ 90 11 80 70
Mail: Dagmar.Schott@mlul.brandenburg.de
Pressesprecher:   Dr. Jens-Uwe Schade
Mobil: 0172/ 392 72 02

Eine Orientierungshilfe über die Aussteller, das Programm und den Aufbau der Brandenburg-Halle bietet der vor Ort erhältliche Flyer.

Informationen im Internet unter: www.mlul.brandenburg.de/gruenewoche

Hier werden durch das Hallenteam tagesaktuelle Berichte, das Tagesprogramm und ausgewählte Fotos zum kostenlosen Downloaden platziert.

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Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
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Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade