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26.01.2016Überschwemmungsgebietskarten für Untere Spree ausgelegt

Potsdam – Das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium hat die Entwürfe der Karten für das Überschwemmungsgebiet der Unteren Spree erarbeitet. Die Kartenentwürfe werden vom 15. Februar bis 18. März bei den unteren Wasserbehörden, Städten, Ämtern und amtsfreien Gemeinden der betroffenen Gebiete öffentlich ausgelegt.

In drei Veranstaltungen sollen bereits im Vorfeld Träger öffentlicher Belange sowie Bürger über die geplante Festsetzung der Überschwemmungsgebiete, die dort künftig geltenden Regeln sowie den Ablauf des Verfahrens informiert werden.

Weitere Informationsveranstaltungen folgenden jetzt:

  • Donnerstag, 4. Februar, 16.00 Uhr, Bildungszentrum Erkner, Seestraße 39,
  • Dienstag, 9. Februar, 18.00 Uhr, Pension „Hafenterrasse“ Goyatz, Am Bahnhof 31.

Der Bekanntmachungstext mit den Auslegungsorten und -zeiten sowie eine Übersichtskarte sind im Amtsblatt für Brandenburg Nr. 1 vom 13. Januar 2016 veröffentlicht.

Weitere Informationen unter:

www.mlul.brandenburg.de/info/ueberschwemmungsgebiete

Bis zum 4. April kann bei den Wasserbehörden der Landkreise Oder-Spree und Dahme-Spreewald schriftlich zu den Kartenentwürfen Stellung genommen werden.

Die Hochwasser der letzten Jahre haben nochmals deutlich gemacht, dass auch in Brandenburg große Gebiete betroffen sein können, die überflutet werden. Zur  Minderung von Gefahren und Sachschäden müssen deshalb Überschwemmungsgebiete festgesetzt werden, für die besondere Schutzvorschriften gelten. Sie sollen gewährleisten, dass das Abfließen des Wassers nicht behindert wird, dass abfließendes Wasser nicht durch wassergefährdende Stoffe wie Treibstoffe, Heizöle, Pflanzenschutzmittel oder Dünger verschmutzt wird und dass das Schadenspotenzial nicht durch die Errichtung neuer Gebäude und Anlagen oder andere wertsteigernde Flächennutzungen erhöht wird. Die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete verfolgt damit das Ziel, Bürger und Unternehmen auf eine potenzielle Hochwassergefährdung hinzuweisen und präventiv Vorsorgemaßnahmen zu veranlassen.

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade