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18.01.2016Mittelmärker kreisen vertanzte Werderaner Baumblütler ein

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Brandenburg auf der Internationalen Grünen Woche

Samstag, 23. Januar 2016

Berlin – Seit Jahren legt die Stadt Werder (Havel) Wert darauf, mit einem eigenen Messestand (Stand 146) in der Brandenburg-Halle 21A vertreten zu sein. Auch sonst stellen Unternehmen aus und um Werder eine starke Fraktion im Rahmen der Landesschau. Werder gehört zu Potsdam-Mittelmark. Der Landkreis und die Stadt prägen heute das Bühnenprogramm in der Brandenburg-Halle.

Werder (Havel)

Mit seinen rund 25.000 Einwohnern hat die Havelstadt Werder zu den berühmtesten Orten im Land aufgeschlossen. Grund dafür ist vor allem die beeindruckende gartenbauliche Tradition in Werder und Umgebung. Und die ist wiederum die Voraussetzung für eines der größten Volksfeste der Region – für das alljährliche Baumblütenfest. Mit der Handelsmarke „Werder Frucht“ hat der Stadtname auch einen festen Platz in Supermarkt- Regalen (Stand 125 und 126).

Auch wenn die Zeiten des Havelländischen Obstbaugebiets mit seinen Mega-Anlagen heute Geschichte sind, engagiert sich eine Reihe engagierter Unternehmer – viele aus altangestammten Gärtnerfamilien (Stand 147) – weiter erfolgreich für den heimischen Obstanbau. Das Gebiet um Werder ist reich an lokalen Obstsorten. Das fachliche Niveau ist hoch. Aus DDR-Zeiten rührt ein besonderes Knowhow im Sanddornanbau, für den vor allem die Unternehmerin Christine Berger steht (Stand 148). Eine neue-alte Tradition ist der Werderaner Weinbau (Stand 149). Der Obstbauer Manfred Lindicke hat ihn wesentlich mit wiederbelebt. In elf Monaten wieder hochinteressant sind die Gewächse des Werderaner Tannenhofs (Stand 145). Schultz’ens Siedlerhof hat sich einen Namen mit Obstbränden, Obstwein und neuerdings Whisky gemacht (Stand 156). Auch die Firma Werder Feinkost GmbH, ein Traditionsunternehmen aus Werder (Havel), ist mit ihren Produkten rund um die verarbeitete Tomate  in der Brandenburg-Halle am Stand 144 mit dabei.

Eröffnet wird das Werderaner Bühnenprogramm durch den ersten Beigeordneten Christian Große, Baumblütenkönigin Tamara Thierschmann und Kirschkönigin Maria Kneiphoff. Passend zur Jahreszeit sorgen Sänger des Karneval Clubs Werder (Havel), Tanzgruppen des Glindower Carneval Clubs, Cheerleader, die Tanzgruppe „Vertanzt“ und der RV Borussia 1895 dafür, dass die fünfte Jahreszeit auch in die Brandenburg-Halle 21A einzieht – unterstützt vom Spielmannszug Werder (Havel). Mit auf die Bühne kommen auch die schon erwähnten Hallenaussteller aus Werder mit Produktpräsentationen.

Potsdam-Mittelmark

Dass die Mittelmark über Werder hinaus ein lohnendes Reiseziel ist und viele interessante Produkte zu bieten hat, ist Thema des heutigen Nachmittagsprogramms in der Brandenburg-Halle 21A. Neben dem Obstbau bestimmen Grünland sowie Roggen das Bild. Rund 106.000 Hektar werden im Landkreis landwirtschaftlich genutzt. Die rund 570 Agrarbetriebe binden 7.300 Arbeitskräfte, wobei auch die Mittelmark die Grüne Woche nutzen möchte, um jungen Leuten die „Grünen Berufe“ schmackhaft zu machen. Noch nicht erwähnt wurde das „Spargelwirtschaftswunder“. Brandenburgs Gemüseanbau wird wie in den Vorjahren vom Spargel bestimmt.  2014 wuchs Spargel auf  4.200 Hektar. Davon stehen 2.860 Hektar im Ertrag. Die größte zusammenhänge Anbaufläche liegt im Beelitzer Raum.

Eröffnet wird das Programm des Landkreises durch Landrat Wolfgang Blasig. Für seinen Bühnenauftritt hat der Landkreis ab 15.30 Uhr das Saxophonquartett „Saxomania“ der Musikschule „Engelbert Humperdinck“ des Landkreises unter der Leitung von Reinhard Loose mitgebracht. Kinder der Kita „Sonnenschein“ singen ein Spargellied, Spargelfrauen führen den Spargeltanz auf. Das Ganze ist schon ein Vorgriff auf die Eröffnung der Spargelsaison durch den Beelitzer Spargelverein, auf die der Bürgermeister der Stadt, Bernhard Knuth, und die amtierende Spargelkönigin Dana Beiler aufmerksam machen wollen. Weiter geht es mit Spargelspitzen und Showballett des Beelitzer Carneval-Clubs beziehungsweise dem Show- und Gardetanz des Damenelferrats Rot-Weiß-Teltow. Mit dabei sind auch die Akteure der Fercher Obstkistenbühne. Von der Burg Rabenstein haben sich „Die Rabenbrüder“ angesagt.

Die Produktpräsentationen werden durch die Beelitzer Spargelhöfe Buschmann-Winkelmann (Stand 104) sowie Jacobs (Hallengastronomie), Kaninchenspezialitäten aus Beelitz, der Mosterei Ketzür, das „Burgbräuhaus“ Bad Belzig, das Gut Schmerwitz.

Den langen Abend der Messe Berlin bestreitet die Brandenburgische Big Band.

Gläsernes Kochstudio

Wenn Politiker kochen, muss das nicht immer mit harten Problemen zu tun haben. Heute hat sich Brandenburgs Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen Diana Golze bereit erklärt, den Akteuren im Hallen-Kochstudio unter die Arme zu greifen. Weitere Helfer werden Brandenburgs erster Ministerpräsident Manfred Stolpe und der ehemalige Justizminister des Landes, Hans-Otto Bräutigam, sein. Für das künstlerische Fach rührt der Schauspieler Wolfgang Bahro („Dr. Jo Gerner GZSZ“) den Kochlöffel.

Familiär ist schon der Name des Restaurants „Mutterwelt“ aus Dahlewitz. Mirko Weisheit verbindet hier kulinarisch Orient mit Okzident. Das Ergebnis heißt „Biergulasch vom Jüterbog Wasserbüffel“. Inwieweit der bereits auf der Speisekarte seiner Mutter eine Rolle gespielt hat, wird er Moderator Detlef Olle vor Ort erläutern.

Die Ablösung heißt Michael Friedel-Strempel und kommt vom Restaurant des Inselhotels in Potsdam-Hermannswerder. Der Koch bereitet „Fläminger Hirschrücken mit Preiselbeer-Speckkrokant an Melissenjus und Pürree vom Werderaner Apfel und Sellerie“ zu. Rechtzeitiges Erscheinen sichert eine Kostprobe.

Steven Wolf kommt von der Schlossschänke „Zur Remise“ aus Wiesenburg. Er bewirbt sich um die Gunst der Hallenbesucher mit „Flämischer Hirschroulade im Tannensud“.

Daniel Glinga-Gutwald vom „Landlust Körzin“, einem Ortsteil der Spargelstadt Beelitz, stellt ihr Kochprogramm unter die Überschrift „Fisch trifft Wintergemüse“.

Nationale Naturlandschaften: Naturpark Hoher Fläming

Altehrwürdige Burgen, sanfte Hügel, tiefe Wälder und kühle Bäche in bunten Wiesen: Sie geben dem Naturpark Hoher Fläming im Südwesten Brandenburgs seinen ganz besonderen Reiz.

Hierher will der Naturpark Hoher Fläming die Messebesucher heute am Stand der Nationalen Naturlandschaften locken. In den letzten Jahren ist gemeinsam mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark ein sehr gut ausgeschildertes Wanderwegnetz entstanden. Besonders zu empfehlen sind der Kunstwanderweg und der Burgenwanderweg.  Auch für das Radfahren und Reiter eignet sich der Hohe Fläming. Im Naturparkzentrum am Fuße der Burg Rabenstein können regionale Produkte erworben werden und eine Austellung über den Naturpark und seine besonderen Bewohner, wie Großtrappen und Wölfe besucht werden. Die Kurstadt Bad Belzig mit der Burg Eisenhardt und der SteinTherme ist das Tor zum Naturpark, hier starten zahlreiche Wanderwege durch den Naturpark.

Am Stand informiert der LandGut Lübnitz e.V. über solidarische Landwirtschaft im Fläming.                                        

www.solidarische-landwirtschaft-fläming.de

www.hoher-flaeming-naturpark.de  

Medienkontakt und Bildbestellungen (kostenfrei) aus der Brandenburg-Halle

Presseassistentin: Dagmar Schott
Telefon Hallenbüro: 030/ 303 88 13 07
Mobil: 0160/ 90 11 80 70
Mail: Dagmar.Schott@mlul.brandenburg.de
Pressesprecher:   Dr. Jens-Uwe Schade
Mobil: 0172/ 392 72 02

Eine Orientierungshilfe über die Aussteller, das Programm und den Aufbau der Brandenburg-Halle bietet der vor Ort erhältliche Flyer.

Informationen im Internet unter: www.mlul.brandenburg.de/gruenewoche

Hier werden durch das Hallenteam tagesaktuelle Berichte, das Tagesprogramm und ausgewählte Fotos zum kostenlosen Downloaden platziert.

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