MLUL

Aufgaben

Fachübergreifende Themen

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung und Service

05.02.2016Vogelsänger besucht Biofach in Nürnberg

Termin: Freitag, 12. Februar
Zeit: ab 12:00 Uhr, siehe Ablauf
Ort: NürnbergMesse GmbH, 90471 Nürnberg; das Navigationssystem findet die NürnbergMesse unter der Adresse Karl-Schönleben-Straße oder als Sonderziel Messezentrum

Redaktionelle Hinweise: Für den Zugang zum Messegelände ist eine Akkreditierung durch die NürnbergMesse erforderlich. Siehe auch: www.biofach.de; für Nachfragen vor Ort nutzen Sie bitte die Mobilfunknummer des Pressesprechers

Nürnberg – Vom 10. bis 13. Februar lädt die Biofach, die internationale Leitmesse der ökologischen Lebensmittelwirtschaft, wieder auf das Nürnberger Messegelände. Auch Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg sind hier seit Jahren dabei, um Kontakte zu knüpfen, neue Märkte zu erschließen und für Bio die Werbetrommel zu rühren. Brandenburg ist mit dem Saarland und Hessen Spitze beim ökologischen Landbau. 2015 waren hier 767 erzeugende Öko-Betriebe gemeldet. Damit wirtschaften 14,2 Prozent der 5.400 Agrarbetriebe im Land ökologisch. Am kommenden Freitag (12. Februar) informiert sich Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger auf der Biofach über die Angebote der Aussteller aus der Hauptstadtregion.

Nach dem aktuellen Lagebericht des Deutschen Bauernverbands werden im Bundesdurchschnitt 6,3 Prozent (1.047.633 Hektar) der Agrarfläche nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.

Vor Ort stehen neben den Ausstellern auch Vertreter der in Brandenburg anerkannten ökologischen Anbauverbände sowie der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau Berlin Brandenburg e.V. (FÖL) bereit.

Auf der Grundlage des Landwirtschaftsstaatsvertrags mit Berlin hat das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium auch die Aufgabe, Unternehmen, die in der deutschen Hauptstadt Bio-Produkte herstellen, verarbeiten und vermarkten zu zertifizieren und zu kontrollieren.

Die Verarbeitung von Bio-Agrarrohstoffen aus der Region erfolgt zu einem großen Teil in Berlin. Berlin-Brandenburg mit potenziell sechs Millionen Verbrauchern zählt zu den dynamischsten Wachstumsregionen im Bio-Lebensmittelhandel.

Rundgang (Stand 5. Februar)

12.15 Uhr             Begrüßung am Bioland-Stand Halle 7 Stand 751

12.30 Uhr             Bioland Markt GmbH Stand 646 (Berlin)

12.45 Uhr             Terra Naturkost Halle 7 Stand 344 (Berlin)

 

13.10 Uhr             Gläserne Molkerei Halle 6 Stand 351 (Dahme-Spreewald)

13.25 Uhr             Lobetaler Biomolkerei Halle 6 (Barnim)

 

13.40 Uhr             Gemeinschaftstand Brandenburg der FÖL Halle 9 Stand 361 mit den Ausstellern:

ANAVEDA (Berlin)
Bacano GmbH (Berlin)
Baikal Getränke GmbH (Berlin)
Bauer Fruchtsaft GmbH (Oberspreewald-Lausitz)
BO Berlin Organics GmbH (Berlin)
Christine Berger GmbH & Co. KG (Potsdam-Mittelmark)
Die Kraft des Urstromtals (Berlin)
Edelmond Chocolatiers GmbH (Dahme-Spreewald)
Kombucha Manufaktur UG (Oder-Spree)
Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG (Berlin)
Ökotopia Handels- und Vertragsgesellschaft mbH (Berlin)
Ölmühle an der Havel (Berlin)
Rheinsberger PreussenQuelle GmbH (Ostprignitz-Ruppin)
WDM Bio-Fertigprodukte GmbH (Märkisch-Oderland)

15.00 Uhr             Ende des Rundgangs

Die Entwicklung der Unternehmen stellt sich von 2005 bis 2016 positiv dar. Die Prämiensätze sind wesentlich erhöht worden, aber auch der bessere Zugang zur Ökoförderung, besonders in NATURA-2000-Gebieten, wirkt sich aus.

Standen am Ende der abgelaufenen Förderperiode 113.000 Hektar im Ökolandbau, hat Brandenburg durch die verbesserten Förderansätze in der aktuellen Förderperiode bereits erreicht, dass die Ökofläche weiter gestiegen ist. Landesweit waren 2015 136.223 Hektar für eine Bewirtschaftung nach der EU-Ökoverordnung angemeldet. 12,9 Prozent der Ökofläche der gesamten Bundesrepublik liegen laut Öko-Kontrollstatistik 2014 im Land Brandenburg. Für die Umstellung auf die ökologische Produktion ab 2016 haben zusätzlich 80 Betriebe für eine Fläche von 6.700 Hektar einen Neuantrag gestellt.

Der durchschnittliche Öko-Betrieb in Brandenburg verfügt über 198 Hektar.

In Brandenburg wurden 2015 rund 770 Hektar Öko-Gemüse angebaut. Die Fläche erhöht sich 2016 nochmals um 132 Hektar.

In Brandenburg wurden 2015 Dauerkulturen in einem Umfang von 824 Hektar nach Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. 2016 kommen weitere 96 Hektar hinzu.

Auswahl

Jahr
Rubrik


Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade