MLUL

Fachbereiche

Fachübergreifende Infos

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung und Service

09.02.2016Bühne frei: 10. Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal

Termin: 12. bis 14. Februar
Zeit: Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 12. Februar, 15.30 Uhr
Sonnabend und Sonntag, jeweils 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Nationalparkhaus in Criewen, Park 2, 16303 Schwedt-Criewen
Kontakt: Naturwacht im Nationalpark Unteres Odertal,
Telefon: 03332/ 267 72 01

Criewen – Brandenburgs Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde wird gemeinsam mit Nationalparkleiter Dirk Treichel am kommenden Freitag (12. Februar) die traditionellen Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal eröffnen. Gegenwärtig halten sich etwa 500 Singschwäne rund um Criewen im mittleren Teil des Nationalparks auf. Die Mitarbeiter der Naturwacht haben die besten Beobachtungsstellen erkundet und das Nationalparkteam hat zahlreiche Veranstaltungen vorbereitet. Neben naturkundlichen Exkursionen und Vorträgen wird es bei der 10. Auflage der Singschwantage auch spezielle Angebote für Kinder geben.

Mit 1,50 Meter Körpergröße, rund 10 Kilogramm Gewicht und einer Flügelspannweite von mehr als zwei Metern ist der bloße Anblick eines Singschwans schon Grund genug, in diesen Tagen den Nationalpark Unteres Odertal zu besuchen. Mit den Singschwantagen vom 12. bis 14. Februar bietet die Nationalparkverwaltung ihren Besuchern ein ganz besonderes Veranstaltungs- und Naturerlebnis rund um das Nationalparkzentrum in Criewen.

In diesem Jahr kommen auch kleine Schwanenfreunde auf ihre Kosten: Im Wildnislabor wird an diesem Wochenende eine große Schwanenwerkstatt eingerichtet, mit vielen verschiedenen Materialien kann sich jeder seinen eigenen kleinen Singschwan basteln. Bei der Veranstaltung „Märchen und Geschichten rund um den Schwan“ begeben sich die Kinder auf eine mystische Reise und erfahren Spannendes übe die Rolle und Bedeutung von Schwänen in den verschiedenen Kulturen dieser Welt.

Auf Grund der geringen Niederschläge und wenig Schnee in den Gebirgen ist die Auenlandschaft des unteren Odertals in diesem Jahr nicht überflutet. Die Singschwäne verbringen die Nacht in Gruppen und vor Feinden geschützt derzeit auf den Auen-Gewässern im Nationalpark und suchen im Verlauf des Vormittags vor allem Rapsfelder in der Nationalparkregion auf, um dort ihren Hunger zu stillen. Mit einsetzender Dämmerung kehren sie zurück und lassen dann ihren klagenden, wehmütigen Singsang hören.

Die Wetterprognosen für die Singschwantage lassen auf eindrucksvolle Naturbeobachtungen und -erlebnisse hoffen: Bei milden Temperaturen und wahrscheinlich sogar einigen Sonnenstunden wären das Ideale Bedingungen, um mit etwas Glück die beeindruckende Gruppenbalz der Singschwäne beobachten zu können. Fünf bis zehn Schwäne finden sich zusammen, stellen sich kreisförmig auf und beginnen intensiv die Hälse hoch und runter zu recken und mit den Köpfen zu nicken. Dabei werden laute Balzrufe abgegeben.

Nach so vielen Eindrücken und Beobachtungen ist im Nationalparkzentrum für das leibliche Wohl gesorgt. Nationalparkfischer Helmut Zahn bietet Räucherfisch, Fischbrötchen und Fischsuppe an. Nationalparkpartner backen für die Gäste Kuchen und für die Fleischliebhaber sind Wildbratwürste aus der Uckermark im Angebot.

Das komplette Programm im Internet unter www.nationalpark-unteres-Odertal.eu.

Anfahrt mit dem ÖPNV

Anfahrt zum Nationalparkzentrum in Criewen:

RE 3 von Berlin nach Angermünde; weiter mit der Nationalparklinie 468 der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft; bitte Wochenendfahrplan beachten!

Auswahl

Jahr
Rubrik


Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade