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Waldzustandsbericht 2009

Waldzustandsbericht für die Länder Brandenburg und Berlin

Der Waldzustand als Teil des forstlichen Monitorings

Wälder unterliegen einem steten Wandel, der durch Umweltfaktoren gesteuert wird. Erreichen diese Faktoren extreme Größen, sind Wälder gefährdet. Diese Risiken und Gefahren rechtzeitig zu erkennen und ggf. Gegenmaßnahmen zu ergreifen, ist seit mehr als 25 Jahren Aufgabe des Forstlichen Umweltmonitorings. In seinen Anfängen war das forstliche Monitoring darauf ausgerichtet, Waldschäden flächenrepräsentativ über den Kronenzustand von Einzelbäumen zu erfassen. In Brandenburg erfolgt die Erhebung seit 1991. Im Laufe der Jahre haben sich jedoch die Risikofaktoren und die Belastungssituation der Wälder verändert. Neue Fragestellungen wie z.B. der Einfluss der Klimaänderungen und die Kohlenstoffbindung der Wälder spielen zukünftig eine entscheidende Rolle.

Gemeinsam mit Berlin

Seit 2002 arbeiten die Forstverwaltungen der Länder auf diesem Gebiet eng zusammen. Die jährliche Erhebung des Waldzustandes und die Veröffentlichung des Berichtes erfolgt gemeinsam mit Berlin. Der Bericht wurde 2010 erstmalig auf der Grünen Woche durch Ministerin Jutta Lieske und Berlins Staatssekretärin Maria Krautzberger vorgestellt.

Hauptergebnisse 2009

Die anhand des Kronenzustandes der Waldbäume indizierte Vitalität der Wälder Brandenburgs ist ausgesprochen gut. 2009 wurden mit nur 6 Prozent Fläche sehr viel weniger deutliche Schäden aufgenommen als 2007. Mit 69 Prozent ist der Anteil ungeschädigter Waldfläche viel höher als im Vorjahr.

Die Kiefern haben 2009 eine bisher außergewöhnlich gute Benadelungsdichte erreicht. Drei Viertel der Baumartenfläche sind ohne sichtbare Schäden, nur knapp 3 Prozent deutlich geschädigt.

Bei den Laubbäumen ist das Ergebnis nicht so positiv. Seit 2004 weisen die Buchen ein relativ konstant erhöhtes Niveau deutlicher Schäden auf.

Die deutlichen Schäden bei den Eichen betrugen 2009 26 Prozent. 2004 lag der Anteil noch bei 46 Prozent.

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Referat 34 - Wald und Forstwirtschaft
Martina Heinitz
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